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Round-up National League 15-Tore-Spektakel: Biel gewinnt denkwürdiges Derby gegen Bern

  • Der EHC Biel ringt den SC Bern zuhause in einem packenden Derby mit 8:7 n.V. nieder.
  • Die ZSC Lions gewinnen in Lugano 3:2 und feiern den 6. Sieg in Folge.
  • Der HC Davos zeigt eine Reaktion auf das 0:4 in Genf und schlägt die SCL Tigers zuhause 4:1.

Biel – Bern 8:7 n.V.

Das 4. Berner Derby der Saison zwischen Biel und Bern bot Spektakel pur. Passend zu diesem packenden Spiel musste die Verlängerung die Entscheidung bringen. Dort brachten sich die Gäste mit 2 Strafen in arge Bedrängnis. Bei 5 gegen 3 Spielern sorgte Gaëtan Haas für den vielumjubelten Siegtreffer für die Seeländer.

Bern war furios in die Partie gestartet und führte nach 12 Minuten mit 3:0. Die Gastgeber fanden erst in der Folge den Zugang zum Spiel und konnten noch im 1. Drittel auf 2:3 verkürzen. Dann folgte ein spektakulärer 2. Abschnitt: Kaspars Daugavins, Christian Thomas und Dominik Kahun sorgten jeweils für eine Berner Zweitore-Führung. Michael Hügli, Yanick Stampfli und Mike Künzle konnten immer wieder verkürzen.

In der 38. Minute erhielt Gregory Sciaroni eine Fünfminuten-Strafe. Diese Überzahl nutzte Fabio Hofer zu Beginn des Schlussdrittels zum erstmaligen Ausgleich. Nach der neuerlichen Berner Führung durch Calle Anderson rettete Künzle die Bieler in der 57. Minute noch in die Verlängerung.

Lugano – ZSC Lions 2:3

Ganze 3 Wochen lag das letzte Meisterschaftsspiel des HC Lugano zurück. Bei der Rückkehr war mit dem ZSC ausgerechnet ein äusserst formstarkes Team zu Gast. Die Lions gewannen die letzten 5 Spiele, 2 davon in diesem Jahr. Die Tessiner liessen sich die lange Pause aber nicht anmerken und waren vor allem im 2. Drittel die bessere Mannschaft. In dieser Phase sorgten Mark Arcobello und Troy Josephs im Powerplay für die Wende vom 0:1 zum 2:1.

Die Freude der Luganesi währte aber nicht lange. John Quenneville gelang mit seinem 17. Saisontor in der 36. Minute der Ausgleich. Marcus Krüger besorgte in der 48. Minute die neuerliche Führung für die Gäste. Dieses Mal fand Lugano keine Antwort mehr. Damit ging auch das 3. Direktduell in dieser Saison an die Zürcher.

Video
Geering: «Es war sehr ausgeglichen»
Aus Sport-Clip vom 12.01.2022.
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Davos – SCL Tigers 4:1

Am Dienstag hatte das Comeback des HC Davos nach fast dreiwöchiger Zwangspause auswärts gegen Genève-Servette mit einer 0:4-Klatsche geendet. Dies ganz zum Ärger von Trainer Christian Wohlwend, der sich über den Spielplan enerviert hatte. 24 Stunden später lieferten die Bündner im Heimspiel gegen die SCL Tigers eine passende Antwort.

Entscheidend war eine Fünfminuten-Strafe gegen Langnaus Yannick Blaser in der 45. Minute. Zwar musste gleichzeitig auch Jesse Zgraggen raus, nach dessen Rückkehr sorgten Julian Schmutz und Simon Knak für die 4:1-Führung. Zuvor hatten die Davoser einen 0:1-Rückstand dank Dominik Egli und Yannick Frehner im Mitteldrittel in eine 2:1-Führung verwandelt. Für die Tigers, die erstmals in diesem Jahr im Einsatz standen, war es die 6. Niederlage in Folge.

SRF zwei, Eishockey – Highlights, 12.01.2022, 22:25 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Mark Altheer  (Mark_Altheer)
    Moser u. der SCB-Trainer haben dem SCB einen Bärendienst erwiesen mit den Strafen. Aber mir solls Recht sein. Hauptsache die Mutzen verlieren! :-)
  • Kommentar von Francis Waeber  (Francis Waeber)
    Was im Spielbericht Biel-Bern zu kurz kommt, ist die "Schiri-Leistung", wenn man's denn so nennen will. Bin neugierig wie lange Haas gesperrt wird.....;-))
    1. Antwort von Oliver Schulthess  (raptor72)
      Ok, die Schiri-Leistung war definitiv nicht die Beste. Aber ich fand nicht, dass irgend ein Team speziell bevorzugt wurde, jetzt mal abgesehen vom Foul von Haas.
      Dass sich die Berner so ab den Schiedsrichtern echauffieren, ist höchst amüsant. Die Zeiten sind halt vorbei, wo man den Mutzen (zu) vieles durchgehen liess. Und bei 48 : 23 Torschüssen zugunsten von Biel ist das Resultat auch nicht gestohlen.
    2. Antwort von Michael Brunner  (Verofit)
      Ist leider schon die ganze Saison so und diese Woche nach dem Phantomtor in Ambri stehen sie schon zum 2. Mal neben sich. Wann hört dies endlich auf? Können die Schiedsrichter nicht mehr mit Publikum normale Leistungen zeigen?
    3. Antwort von Francis Waeber  (Francis Waeber)
      @ Schulthess - dass en Team "bevorzugt" oder "benachteiligt" wurde, habe ich nicht behauptet. Ihre Märchen von wegen "dass man den Mutzen zu vieles durchgehen liess", sind natürlich frei erfunden und entbehren jeder Grundlage....;-))