5 Gegentore im letzten Drittel: Minnesota bricht ein

Die Minnesota Wild haben beim Gastspiel bei den New York Rangers im letzten Drittel einen sicher geglaubten Sieg verspielt. Das Team von Nino Niederreiter verlor trotz einer 3-Tore-Führung noch mit 4:5.

Nino Niederreiter von den Minnesota Wild bei einem Check.

Bildlegende: Muss einstecken Trotz eines Skorerpunkts verliess Nino Niederreiter das Eis als Verlierer. Keystone

Im Schlussabschnitt überstürzten sich die Ereignisse. Erst brachten Kevin Klein und Rick Nash, welcher während der letzten beiden Lockouts in Davos gespielt hatte, die Rangers auf 2:3 heran.

Doch Jason Zucker sorgte nach Vorarbeit von Nino Niederreiter für einen erneuten Zwei-Tore-Vorsprung der Gäste aus Minnesota. Derrick Brassard schaffte jedoch nur 2 Minuten später erneut den Anschluss für das Heimteam. 4 Treffer in etwas mehr als 5 Minuten, damit sollte das Spektakel aber noch nicht beendet sein.

Doppelschlag binnen 37 Sekunden

Knapp 4 Minuten vor Schluss sorgten Anthony Duclair und Mats Zuccarello mit einem Doppelschlag binnen 37 Sekunden für die Wende und stürzten die Gäste damit endgültig ins Elend.

«Das war eines der besten Drittel meines Teams seit langem», meinte NYR-Trainer Alain Vigneault nach dem Nervenkrimi. Ganz anders natürlich die Gemütslage bei Wild-Coach Mike Yeo: «Es ist sehr frustrierend, da wir in den ersten beiden Abschnitten einen richtig guten Job gemacht haben.»

Historische Wende

Einen Dreitore-Rückstand im Schlussdrittel hatten die Rangers zuletzt vor über 22 Jahren noch in einen Sieg innerhalb der regulären Spielzeit verwandelt. Am 21. Februar 1991 war dies ebenfalls gegen Minnesota (damals noch North Stars) der Fall gewesen.

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