Brunners Zuversicht im NHL-Vertragspoker

Nur noch wenige Tage hat Damien Brunner Zeit, sich bei den New Jersey Devils für einen Vertrag aufzudrängen. Am 1. Oktober startet die neue Saison, bis dahin sollte Klarheit herrschen. Der Nationalstürmer lässt sich deswegen aber nicht aus der Ruhe bringen.

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Damien Brunners Kampf um einen NHL-Vertrag («sportpanorama»)

3:51 min, vom 22.9.2013

«Wir brauchen dringend Verstärkung in der Offensive und Damien hat bereits bewiesen, dass er eine solche auf NHL-Niveau sein kann», sagt Devils-Coach Peter DeBoer. Er hebt Brunners Schnelligkeit und Technik hervor. «Wir sind froh, dass er hier ist, und freuen uns, ihn noch ein paar Spiele beobachten zu können», so DeBoer.

Bei den Fans der New Jersey Devils ist Brunner, der letzte Saison für die Detroit Red Wings in 58 Partien 35 Skorerpunkte (17 Tore) erzielt hatte, ein Begriff. Die Anhänger glauben, dass der Schweizer dem Team weiterhelfen kann.

Fehlende Frische zu Beginn

In den beiden Vorbereitungspartien gegen die New York Islanders hinterliess Brunner einen zwiespältigen Eindruck. Bei der 3:5-Niederlage im ersten Spiel, bei dem sich der Nationalstürmer eine Minus-2-Bilanz notieren lassen musste, fehlte es dem Angreifer an Frische. Der Jetlag machte ihm zu schaffen.

In der 2. Partie gegen den gleichen Gegner einen Tag später zeigte sich Brunner bereits stark verbessert und steuerte einen Assist zum 3:0-Erfolg bei.

Brunner: «Mache keine halben Sachen»

Brunner weiss, dass er es selbst in der Hand hat, die Verantwortlichen zu überzeugen. Entsprechend gibt er sich selbstbewusst: «Ich mache keine halben Sachen. Entweder man ist von sich selbst überzeugt oder man lässt es bleiben.»