Harter Hund: Thornton spielte mit Innen- und Kreuzbandriss

Joe Thornton bewies, dass Hockeyspieler eine «eigene Sorte» Mensch sind.

Joe Thornton, Nahaufnahme

Bildlegende: Kennt keinen Schmerz Joe Thornton. Keystone

Nachdem Joe Thornton die letzten 3 Spiele der Regular Season verletzungsbedingt verpasst hatte, kehrte er in den letzten 4 Playoff-Spielen aufs Eis zurück. 2 Assists gelangen ihm dabei für die Sharks, welche sich letztlich Edmonton mit 2:4 geschlagen geben mussten.

«  Ich habe nie etwas Tapfereres gesehen. »

Peter De Boer

Das Verrückte: Thornton spielte mit gerissenem Kreuz- und Innenband. Das liess auch seinen Trainer Peter De Boer staunen: «Ich habe noch nie erlebt, dass ein Spieler mit diesen Verletzungen spielt. So einen tapferen Einsatz habe ich noch nie gesehen.»

«  Eine Sache, mit der Hockeyspieler umgehen können müssen. »

Joe Thornton

Bedeutend bescheidener gab sich Thornton selbst: Das sei «eine normale Sache, mit der Hockeyspieler umgehen müssen», liess der 37-jährige, der am Montag operiert wurde, verlauten. Schliesslich seien Hockeyspieler «eine andere Sorte» Mensch. Unglücklich sei aber der Zeitpunkt der Verletzung.

Nun ein Free Agent?

Der Vertrag des beinharten Centers (seit 2005 bei den Sharks) läuft aus. Damit könnte er zu einem «unrestricted free agent» werden. Thornton würde indes gerne bei San Jose verlängern: «Das Team hat Stanley-Cup-Niveau. Ich möchte nach der Verletzung hier weitermachen.»

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