Zum Inhalt springen
Inhalt

NHL Kane und Keith führen Chicago zum 6. Stanley-Cup-Triumph

Die Chicago Blackhawks haben zum sechsten Mal in ihrer Vereinsgeschichte den Stanley-Cup gewonnen. Sie entschieden Spiel 6 in der Finalserie gegen die Tampa Bay Lightning mit 2:0 zu ihren Gunsten. Entscheidenden Anteil am Erfolg hatte Patrick Kane.

Legende: Video Chicago gewinnt Stanley Cup abspielen. Laufzeit 00:49 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 16.06.2015.

Patrick Kane, der in der Lockout-Saison 2012 im Dienste von Biel die Schweizer Eishockey-Fans verzückt hatte, fand im entscheidenden Moment zum Toreschiessen zurück. Der erste Treffer des Flügelspielers in der Finalserie gegen Tampa Bay besiegelte den Gewinn des 6. Stanley Cups in der Klubgeschichte von Chicago.

Ein Tor und ein kluger Pass

Kane hämmerte den Puck fünf Minuten vor Ende der Partie nach schönem Querpass von Teamkollege Brad Richards zum 2:0 in die Maschen. Bereits beim 1:0 gegen Ende des Mitteldrittels hatte Kane seinen Stock im Spiel gehabt.

Mit viel Übersicht spielte Kane den Puck zwischen zwei Gegenspielern hindurch zu Teamkollege Duncan Keith, welcher Ben Bishop im zweiten Anlauf zur 1:0-Führung bezwingen konnte. Keith wurde als bester Spieler der Finalserie geehrt.

Dritter Titel seit 2010

Zum bereits dritten Mal seit 2010 dürfen die Fans der Blackhawks den Gewinn der begehrtesten Trophäe im Klub-Eishockey bejubeln. Erstmals seit 1938 durften sie dies im heimischen Stadion tun.

Sendebezug: Radio SRF 1, Morgenbulletin 16.6.2015, 06:05 Uhr.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andé Piquerez, ebikon
    die Chicago Blackhawks sind schon ein tolles team. Die haben so gute individuelle Hockeyaner wie fast kein anderes Team...Toews, Kane, Keith, Richards, Saad, Sharp, Hossa.....die spielen auch nicht so aggressiv mit checks wie andere (z.B. Lightnings oder Anaheim Ducks)..ich denke die Blackhawks sind ähnlich wie die LA Kings, die spielen auch mit so viel selbstvertrauen in den Playoffs...in entscheidenden Spielen werden sie besser, und geben nie auf...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Meier, Zürich
      Ums nochmals zu rekapitulieren: Sie reden von aggressivem, körperbetontem Spiel (mit Checks) und bringen dann Tampa als Beispiel... Tampa das eben gerade mit seinem technischen, temporeichen Spiel in den Final gekommen ist?! (Tyler Johnson ist ungedraftet wegen seiner Körpergrösse!) Und dann LA als Positivbeispiel?! LA ist Körper und Defensive pur, Herr Piquerez. Kann es sein, dass Sie nicht wirklich eine Ahnung haben?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von André Piquerez, ebikon
      @P.Meier: hab ich irgendwas von tyler johnson gesagt???? die Lightnings spielten denk ich schon körperbetonter als die Blackhawks in den Finals...LA hab ich nur erwähnt weil der playoff run der LA Kings letztes Jahr so ziemlich das Wahnsinnigste ist was ich je gesehen hab, das haben die damals nur wegen ihrer mentalen Stärke geschafft..kann schon sein dass die Kings mehr körperbetont spielen..jedenfalls find ich die LA Kings und Blackhawks die besten Hockeyteams der Welt!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Peter Meier, Zürich
      @A.Piquerez: Ich wollte Sie auf die Widersprüche in Ihren Aussagen hinweisen. Ansonsten schön, dass Sie die NHL verfolgen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Patrick Kane, Sissach
    Kane ist für mich der beste spieler der Welt
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Adrian Flükiger, Bern
      Im Gegensatz zu Stamkos und Dir trifft das Original halt eben den "leeren" Kasten. Chicago hat dank seiner enormen spielerischen Klasse verdient gewonnen!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von V.Böhm, Winterthur
    Teil 2: Denn Chicago hat auch Schwächen. Zum Beispiel Torhüter Crawford. Ich wünsche mir auf die nächste Saison, dass die anderen "grossen" Teams mit einem dicken Geldbeutel wieder konkurrenzfähig sind. Es gibt eine Handvoll Teams die auf dem richtigen Weg sind, doch fehlt es denen noch an der Erfahrung, welche in Chicago im Überfluss vorhanden ist.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Meier, Zürich
      Es wird sowieso interessant: Chicago hat ein Salary Cap-Problem. Für die beiden Superstars gehen Unsummen drauf.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von V.Böhm, Winterthur
      Nun, das dachte ich in den vergangenen Jahren auch... Sie mussten damals die starken Verteidiger wie Brian Campbell, Dustin Byfuglien oder Nick Leddy abgeben. Und sogar den überragenden Antti Niemi im Tor mussten sie wegen des Salary Cups abgeben. Trotzdem kann ihnen im Moment kein Team wirklich die Stange halten. Ob sich dies nächste Saison ändert? Ich hoffe es:)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen