Playoff-Fluch der Islanders hält an

Seit 22 Jahren haben die New York Islanders keine Playoff-Serie mehr gewinnen können. Am Montagabend bedeuteten die Washington Capitals im entscheidenden Spiel 7 der Achtelfinal-Serie erneut Endstation für die New Yorker.

Islanders-Hüter Jaroslaw Halak kann Jewgeni Kusnezows Abschluss nicht abwehren.

Bildlegende: Geschlagen Islanders-Hüter Jaroslaw Halak kann Jewgeni Kusnezows Abschluss nicht abwehren. Keystone

Für die Entscheidung im finalen Spiel 7 zwischen den Washington Capitals und den New York Islanders sorgte in der 53. Minute Center Jewgeni Kusnezow. Der Russe löste sich geschickt von der Bande, umkurvte Islanders-Hüter Jaroslaw Halak und bezwang den Slowaken mit einem Schuss aus spitzem Winkel zum 2:1-Endstand.

22-jährige Durststrecke

Damit besiegelte Kusnezow das vorzeitige Out der Islanders und sorgte dafür, dass der Playoff-Fluch der New Yorker weiter Bestand hat. Seit 22 Jahren hat das Team aus dem «Big Apple» nämlich keine Playoff-Serie mehr gewinnen können.

Nach dem Achtelfinal-Out gegen die Capitals ist nun auch fix, dass die Islanders nie mehr im altehrwürdigen Stadion Nassau Coliseum auflaufen werden. Ab der kommenden Saison ist das Barclay Center in Brooklyn neue Heimstätte des Teams. Im Nassau Coliseum, welches am 29. Mai 1972 offiziell eröffnet wurde, haben die Islanders vier Stanley-Cup-Titel feiern können.