Ambri-Piotta wieder Leader

Ambri-Piotta hat sich Platz 1 in der NLA zurückerobert. Das Überraschungsteam aus der Leventina besiegte den EHC Biel verdient mit 4:1 und löste den HCD als Leader ab. Einen Auswärtssieg feierten die Kloten Flyers.

Ambri-Piotta bleibt in der NLA das Team der Stunde. Die Tessiner überzeugten auch in der 21. Runde und feierten beim 4:1 gegen Biel ihren 14. Saisonsieg. Matchwinner für Ambri war Daniel Steiner, der ein Tor und zwei Assists beisteuerte.

Dank dem Erfolg lösten die Leventiner den HC Davos (3:5 in Freiburg) wieder als Leader ab. Der EHCB hingegen bleibt durch die 13. Niederlage auf dem zweitletzten Platz.

Kloten gewinnt im Tessin

Neben Ambri und Freiburg überholten in der Tabelle auch die Kloten Flyers Ex-Leader Davos. Die «Flieger» besiegten Lugano auswärts 2:1. Peter Mueller durfte sich dabei als Doppeltorschütze feiern lassen. Der Amerikaner traf zweimal mit einem Handgelenkschuss.

ZSC mit grosser Moral

Die ZSC Lions mussten bei Aufsteiger Lausanne lange unten durch und waren mit dem 1:3 nach 40 Minuten noch gut bedient. Doch die Zürcher zeigten Moral und glichen in der Schlussphase dank einem Powerplay-Tor von Mark Bastl und dem zweiten persönlichen Treffer von Topskorer Luca Cunti auf 3:3 aus.

Im Shootout war dann Goalie Melvin Nyffeler, der Tim Wolf nach 26 Minuten beim Stand von 0:3 ersetzt hatte, beim brillanten Versuch von Colby Genoway chancenlos. Genoway hatte schon im Spiel zwei Tore erzielt. Dem ZSC blieb damit in dieser Saison auch im sechsten Anlauf der Extrapunkt verwehrt.

Bern zieht Kopf aus der Schlinge

Schweizer Meister SC Bern gab gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona eine 3:0- und eine 4:3-Führung aus der Hand, sicherte sich im Penaltyschiessen aber immerhin einen zweiten Punkt. Nachdem die ersten sieben Schützen alle getroffen hatten, scheiterten bei den Lakers Peter Sejna und Antonio Rizzello. Immerhin verbuchte Lakers-Schwede Niklas Persson mit seinem Versuch das Tor des Abends.

Genf gewinnt im Penaltyschiessen

Mit Genf-Servette - Zug ging eine dritte Partie ins Shootout. Dabei zogen die Zentralschweizer, die in der regulären Spielzeit aus einem 0:2 ein 2:2 gemacht hatten, den Kürzeren. Den entscheidenden Penalty versenkte John Fritsche.

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