Bern bodigt blasses Lugano

Powerplay sei Dank: Der SCB gewinnt den 3. Playoff-Halbfinal gegen Lugano mit 4:1 und geht in der Serie mit 2:1 in Führung.

  • Bern erzielt 3 der 4 Tore in Überzahl
  • Lugano bleibt wiederum erschreckend blass
  • Genoni gewinnt das Goalie-Duell gegen Merzlikins

Vier Powerplays – drei Tore: Der SC Bern zeigte sich zu Beginn des 3. Halbfinal-Duells gegen Lugano als Meister der Effizienz. Bis in die 34. Minute schossen Eric Blum und zweimal Thomas Rüfenacht das Heimteam vorentscheidend in Front.

Vor allem das 2:0 war bezeichnend für die Überlegenheit der Berner: Lugano-Captain Alessandro Chiesa produzierte dabei nämlich in einer slapstick-reifen Szene ein Eigentor. Der Treffer wurde schliesslich Rüfenacht zugeschrieben.

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Das kuriose Eigentor von Luganos Chiesa

0:43 min, vom 25.3.2017

Ausgerechnet ein Shorthander

Lugano hatte dem Quali-Sieger wie bereits in Spiel 2 erschreckend wenig entgegenzusetzen. Der einzige Treffer des Abends zum 1:3 gelang dem Ireland-Team ironischerweise ausgerechnet in Unterzahl.

Scherwey: Zuerst rüde, dann reuig

Zu reden gab eine Szene in der 5. Minute: Berns Tristan Scherwey checkte Stefan Ulmer brutal in die Bande. Für beide war das Spiel vorbei: Für den Berner aufgrund einer Matchstrafe, für Ulmer wegen einer noch unbekannten Verletzung. Immerhin: Der SCB-Stürmer entschuldigte sich noch im Kabinengang bei seinem Gegner.

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Scherweys Check und Entschuldigung

0:58 min, vom 25.3.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.03.2017, 20:10 Uhr