Bern und Kloten bleiben am Strich kleben

Der SC Bern (1:2 n.P. gegen Davos) und Kloten (2:3 gegen Freiburg) haben es verpasst, sich im Strichkampf etwas Luft zu verschaffen. Dafür wittern die SCL Tigers wieder Morgenluft.

  • SCB holt nur einen Punkt
  • Langnau nur noch 4 Zähler hinter Kloten
  • Gardner schiesst in 1000. NLA-Spiel Freiburg zum Sieg

Langnau zurück im Playoff-Kampf?

7.Lausanne3915421894:10755
8.Bern39134616121:12453
9.Ambri-Piotta37151417106:11851
10.Kloten Flyers39143220113:12050
11.SCL Tigers38115319108:12846

Kloten - Freiburg 2:3

Kloten und Freiburg begannen wie die Feuerwehr: Nach 20 Minuten stand es am Schluefweg bereits 2:2. Im 2. Drittel verpasste es dann das Heimteam, das Chancen-Plus in eine Führung umzumünzen. Die Fahrlässigkeit rächte sich im Schlussabschnitt: Ryan Gardner traf in seinem 1000. NLA-Spiel mit einem sehenswerten Ablenker zum 3:2-Siegtreffer. Die Klotener verpassten im Anschluss in Überzahl und mit 2 Schüssen an die Torlatte den neuerlichen Ausgleich. So feierte Freiburg den 4. Sieg in Serie.

Ryan Gardner und Martin Gerber

Bildlegende: Oldies unter sich Ryan Gardner (37) überwand in seinem 1000. NLA-Spiel Goalie Martin Gerber (41). Keystone

SCB - Davos 1:2 n.P.

Im Shootout sicherte Enzo Corvi dem Meister den Zusatzpunkt. Er traf als Einziger in einem schwachen Penaltyschiessen. Verwirrung herrschte bei den SCB-Akteuren vor dem 5. und letzten Versuch. Thomas Rüfenacht fasste sich schliesslich ein Herz, scheiterte aber an Leonardo Genoni. Coach Lars Leuenberger erklärte nach der Partie, er habe bewusst die Spieler im Unklaren gelassen, wer schiessen müsse.

Corvi und Rüfenacht waren ihrerseits schon in der regulären Spielzeit im Mittelpunkt gestanden: Sie erzielten die beiden Tore. Bern verpasste es, punktemässig zu Lausanne aufzuschliessen. Der Druck auf die formschwachen «Mutzen» ist nicht kleiner geworden.

Genf - SCL Tigers 3:5

Im Duell des Zweiten gegen den Zweitletzten setzte sich der Underdog durch. Die vermeintlich einseitige Angelegenheit in der Les-Vernets-Halle entpuppte sich als äusserst unterhaltsamer Schlagabtausch. Allein im Mitteldrittel fielen in rund 13 Minuten 4 Tore vom 1:1 zum 3:3. Zum Matchwinner mutierte danach Ewgeni Schirjajew: Der Langnau-Stürmer traf nach einer feinen Einzelleistung zum 4:3. Kyle Wilsons 1. NLA-Treffer ins leere Tor besorgte den 5:3-Endstand zugunsten der Tiger.

Genf muss damit die erste Niederlage im neuen Jahr verkraften, die Langnauer können nach dem 5. Sieg im 6. Spiel wieder mit den Playoff-Plätzen liebäugeln.

Sendebezug: Radio SRF 3, Live-Einschaltungen, 16.01.2016, 19:45 Uhr.

Resultate