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National League Biel schickt Simpsons Flyers unter den Strich

Sean Simpsons Debüt an der Bande der Kloten Flyers ist missglückt. Die Zürcher unterlagen Biel auswärts mit 2:4 und rutschten unter den Trennstrich.

Das Duell zwischen den Tabellennachbarn Biel und Kloten wurde dank einem Doppelschlag der Flyers im Mittelabschnitt neu lanciert.

Zwei Klotener Treffer aus dem Nichts

Eine feine Einzelleistung von Peter Mueller sowie ein Aussetzer von Biels Ramon Untersander, den Lukas Frick zu nutzen wusste, brachte die Klotener praktisch aus dem Nichts nach einem 0:2-Rückstand zurück in die Partie. Mueller kam in der 32. Minute hinter dem Bieler Tor an den Puck und erwischte Goalie Simon Rytz. Frick fing nur vier Minuten später einen Fehlpass Untersanders im Bieler Drittel ab und traf zum Ausgleich.

Damit hatte es sich aber mit den verfrühten Weihnachtsgeschenken der Bieler an die Klotener. Im Schlussabschnitt sorgte Niklas Olausson für die Entscheidung. In der 53. Minute traf er nach einem Dribbling zum 3:2, mit einem Schuss ins leere Tor bewerkstelligte der Schwede in der 59. Minute den Endstand.

Schwierige Aufgabe für Simpson

Die Bieler, für die Emanuel Peter mit einem abgelenkten Weitschuss sowie Oliver Kamber die ersten beiden Treffer erzielt hatten, kletterten auf Kosten der Flyers über den Strich.

Den ehemaligen Nati-Coach Simpson hingegen erwartet in Kloten viel Arbeit. Sein Team war offensiv über weite Strecken harmlos und konnte auch wegen der mangelnden Chancenauswertung der Bieler lange auf einen Punktgewinn hoffen.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 22.12.2014, 22:35 Uhr.

Denis Hollenstein verletzt

Nahaufnahme Denis Hollenstein
Legende: Denis Hollenstein keystone

Kloten trat in Biel ohne Stürmer Denis Hollenstein an. Der Sohn des entlassenen Trainers Felix Hollenstein habe sich im Training am Sprunggelenk verletzt, teilten die Flyers mit. Sie rechnen mit einer zwei- bis dreiwöchigen Pause.

4 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Meier, Winterthur
    Seither konnte ich nur noch zuschauen wie ein liebgewonnener Spieler nach dem anderen den Club verliess, nach Bern, zum Z, irgendwohin, und der Verein nicht mehr die nötige Substanz aufbauen konnte. Fige/Eldebrink/Rintannen haben den Erfolg zurückgebracht mit den Mitteln die ihnen gegeben waren aber offenbar hat Gaydoul das nicht bemerkt (Waren ja nur Spieler mit Weltklasse-Format...). Hoffe nun, dass Dennis Hollenstein dem Club trotzdem erhalten bleibt und Simpson es noch richten kann.
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  • Kommentar von Roger Meier, Winterthur
    Ich erinner mich an die Zeiten, 92/93, im Schluefweg, als Kloten Meister wurde und wir fans vor lauter Jubel das Eisfeld stürmten und das stimmungsbarometer oben in der Ecke losheulte. Damals waren die Fansektoren noch nicht hermetisch abgetrennt, man fror sich gemeinsam mit dem "Feind" die Füsse ab. Für Singchöre brauchte es keinen leithahn mit megafon und geraucht wurde wo es grad war. wer bei minute 19:30 nicht abgesessen ist, musste die pause stehend verbringen ;)
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  • Kommentar von Willi Glogger, 8105 Watt
    Es war der grösste Fehler, Felix Hollenstein zu entlassen. Der Geldgeber kennt sich überhaupt im Eushockey nicht aus. Einen Trainer nach drei Siegen nacheinander zu entlassen ist nur noch dumm. Ich kann nur sagen: Quo vadis, Flyers. Denn Kloten ist Hollenstein und Hollenstein IST Kloten. Alles Gute Fige!
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