Biel stoppt Dominator Davos - Kloten ringt Zug nieder

Der EHC Biel hat sich in der 11. NLA-Runde als Riesentöter betätigt: Mit 2:0 schlug Kevin Schläpfers Team den Liga-Dominator HC Davos. Ein Spiel mit offenem Visier lieferten sich Kloten und Zug - mit besserem Ende für die Flyers, die 7:5 gewannen.

Der EHC Biel hat sich in der 11. NLA-Runde zuhause mit 2:0 gegen den HC Davos durchgesetzt. Ryan MacMurchy in der 9. und Marc Wieser in der 30. Minute schossen die Seeländer zum Sieg. Der Davoser Höhenflug - die Bündner gewannen zuletzt 9 Spiele in Folge - wurde damit ausgerechnet bei einem Aussenseiter gestoppt.

Der EHC Biel sicherte sich mit einem beherzten Auftritt den 2. Vollerfolg der laufenden Saison und stellt mit dem 4. Sieg in den letzten 5 Spielen den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle her. Für Davos stellt sich die Tabellensituation indes weiterhin komfortabel dar: Trotz Niederlage weisen sie 4 Punkte Vorsprung auf den Verfolger Kloten auf.

Kloten und Zug mit offenem Visier

Die Flyers ihrerseits gewannen das Heimspiel gegen den EV Zug mit 7:5. In einem offenen Schlagabtausch führten die Gäste aus der Zentralschweiz mit 5:3, Rob Schremp besorgte mit einem Doppelpack die kurzzeitige Zwei-Tore-Führung. Nach den Turbulenzen um Josh Holden und den abgewanderten Kyle Wellwood dürften die Tore des US-Amerikaners Balsam für die Nerven von Zug-Coach Doug Shedden gewesen sein.

Die Flyers liessen sich von Schremps Treffern allerdings nicht irritieren und reagierten prompt: Durch Tore von Peter Mueller, Michael Liniger und Simon Bodenmann drehten sie im Schlussdrittel innerhalb von 15 Minuten die Partie und festigten mit dem Sieg ihren 2. Rang in der Tabelle.

Bern verliert in Genf

Eine Niederlage setzte es für den SC Bern beim 2:4 in Genf ab. Die Gastgeber legten den Grundstein zum Sieg mit zwei Toren im 1. Drittel. Nach dem Berner Anschluss sorgten Kaspars Daugavins und Eliot Antonietti in der Schlussphase für die Entscheidung.

Lugano kriselt weiter

Fribourg kam zuhause gegen das kriselnde Lugano zu einem 3:2-Erfolg. Den Game-Winner erzielte Greg Mauldin nach 85 Sekunden im Schlussabschnitt. Die verletzungsgeplagten Luganesi bleiben nach der Niederlage unter dem Strich, während der Freiburger Höhenflug mit dem 5. Sieg in den letzten 6 Spielen weitergeht.

Zu Heimsiegen kamen auch Ambri-Piotta und die ZSC Lions. Die Leventiner besiegten Aufsteiger Lausanne mit 2:1. Marc Reichert und Richard Park trafen für die Tessiner nach frühem 0:1-Rückstand, nachdem Neuenschwander Lausanne in Führung gebracht hatte.

Die ZSC Lions kamen gegen die Lakers zu einem deutlichen 5:0-Erfolg. Nach einem Doppelschlag zu Spielhälfte zum 4:0 war die Partie entschieden. Ronalds Kenins liess sich als zweifacher Torschütze feiern.

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