Biel weiter 6 Punkte hinter Kloten

Der EHC Biel hat den Rückstand auf das 8.-platzierte Kloten nicht verkürzen können. Die Seeländer verloren beim kriselnden Genf mit 2:3. Auch Kloten ging beim EV Zug nach 2:0-Führung mit 2:3 als Verlierer vom Eis.

Das 3:2 von Genf über Biel war das Aufeinandertreffen zweier Krisenteams: Während Biel von den letzten 9 Spielen nur deren 2 gewinnen konnte, ging Genf gar in jedem der letzten 7 Partien als Verlierer vom Eis.

Genf siegt nach 7 Niederlagen in Folge

Nachdem die arg gebeulteten Genfer bis zur Spielmitte mit 2:0 in Führung gingen, gelang in der 49. Minute Biels Topskorer Jacob Micflikier mit seinem 17. Saisontor der Anschlusstreffer. Doch Genfs Picard mit seinem 2. Tor des Abends stellte den alten 2-Tore-Vorsprung sogleich wieder her.

Biel kam in der Folge durch Marc-Antoine Pouliot zum erneuten Anschlusstreffer, zu mehr reichte es dem Team von Kevin Schläpfer jedoch nicht, sodass Genf nach 7 Niederlagen in Serie wieder einen Sieg feiern konnte. Nach Biels Niederlage stehen die ZSC Lions als 3. Playoff-Teilnehmer fest.

Zug dreht Spiel gegen Kloten

Beim 3:2-Sieg von Zug über Kloten waren noch keine 4 Minuten in der Zuger Arena gespielt, als die Flughafenstädter nach Toren von Nicolas Steiner und Nati-Stürmer Simon Bodenmann mit 2:0 in Führung lag. In der Folge war es weiter das Team von Trainer Tomas Tamfal, das das Spiel bestimmte und noch höher in Führung hätte gehen können.

Doch im Mitteldrittel liess Kloten so stark nach, dass das Spiel nach einem Doppelschlag innert 50 Sekunden durch Alessandro Chiesa und Reto Suri wieder bei Null beginnen konnte. In der 41. Minute kam es zum Wiedersehen zwischen Kloten-Hüter Ronnie Rüeger und Zugs Linus Omark: Nachdem die beiden am Samstag beim Sieg von Kloten im Penaltyschiessen aneinandergeraten waren, gab der Schwede die Antwort auf dem Eis: Er umkurvte Rüeger und netzte zum 3:2-Siegesstreffer ein.

Lakers gewinnen in Davos

Im 3. Spiel des Abends setzte sich Rapperswil in Davos mit 5:4 n.P. durch. Die Bündner gingen dabei viermal in Führung, doch das Team von Harry Rogenmoser konnten immer wieder ausgleichen. Der Ex-Davoser Peter Sejna brillierte bei den Lakers dabei als Doppeltorschütze.

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