Das eine Spiel zuviel für die Bündner Stehaufmännchen

Der HC Davos hat in der Halbfinalserie gegen den EV Zug immer wieder Stehaufmännchen-Qualitäten gezeigt. Spiel 6 war nun aber zu viel des Guten.

Es hat nicht sollen sein: Statt einer «Belle» am Dienstag in Zug muss der HCD gezwungenermassen die Ferien antreten. Wie schon in den Spielen zuvor steckten die Davoser zwar nicht auf, es sollte am Ende aber nicht zum Sieg reichen.

Das zweite Drittel als Knackpunkt

Die drei schnellen Gegentore im zweiten Drittel waren matchentscheidend, wie der scheidende HCD-Verteidiger Beat Forster zugab: «Die haben auch uns Stehaufmännchen das Genick gebrochen.»

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Forster: «Jetzt sage ich tschau»

1:26 min, vom 1.4.2017

Zwar kämpfte sich der HCD noch einmal ins Spiel zurück, die Aufholjagd kam aber zu spät. Sehr zum Ärger von Marc Wieser. «Wir sind einmal mehr zurückgekommen, das ist eigentlich unglaublich. Erst wenn wir in Rückstand geraten, schalten wir einen Gang hoch. Das müssen wir im Hinblick auf nächste Saison ändern», haderte der Stürmer.

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Wieser: «Wieder einmal die Geduld verloren»

1:22 min, vom 1.4.2017

Beeindruckt von Davos' Kämpferqualitäten zeigte sich Zugs Matchwinner David McIntyre: «Es ist so schwierig, diese Jungs aus dem Weg zu räumen. Sie sind so hartnäckig. Wir lagen eigentlich die ganze Serie über immer in Führung, aber sie sind dran geblieben. Dafür gebührt ihnen Respekt.»

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McIntyre: «Wir haben uns den Arsch aufgerissen»

1:02 min, vom 1.4.2017

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 01.04.2017, 20:10 Uhr