Davos gewinnt Spitzenkampf in Lugano

Der HC Davos hat in der 22. NLA-Runde ein hochstehendes Duell gegen Lugano mit 4:3 nach Verlängerung gewonnen. Die Bündner bewiesen Kampfgeist und holten 3 Mal einen Rückstand auf. Und: Die ZSC Lions vergaben in Biel eine Zweitore-Führung.

3 Mal lag Davos in Rückstand, 3 Mal kämpften sich die Bündner zurück. Nur 34 Sekunden vor Schluss rettete Dario Simion den NLA-Führenden in die Verlängerung, wo Gregory Hofmann den Zusatzpunkt für den HCD sicherte.

Offener Schlagabtausch

Nach etlichen Chancen auf beiden Seiten waren es die nordischen Ausländer, die für die ersten 5 Tore des Spiels sorgten: Luganos Finne Ilari Filppula (18.) und zweimal der schwedische Liga-Topskorer Fredrik Pettersson (30./53.) schossen das Heimteam jeweils in Front. Marcus Paulsson (22.) und Perttu Lindgren (42.) reagierten für die Bündner, ehe am Ende zwei Schweizer für die Entscheidung sorgten.

Biel siegt dank Kämpferherz

Der EHC Biel hat zuhause gegen die ZSC Lions mit grossem Kämpferherz einen 3:2-Sieg nach Verlängerung errungen. Derek Smith und Robert Nilsson brachten den Meister gegen eine überforderte Defensive des Heimteams bereits im 1. Drittel mit zwei Toren in Front.

Danach bauten die Zürcher jedoch kontinuierlich ab und die Seeländer kamen durch Philpp Wetzel (32.) und Nicholas Steiner (45.) zum Ausgleich. Ahren Spylo traf in der Overtime zum Siegtreffer für die Bieler, die sich zwei wichtige Punkte im Strichkampf sicherten.

Zug überfährt blasse Genfer

Der EVZ liess beim 6:2-Sieg den Gästen aus Genf nicht den Hauch einer Chance. Die Zuger Fans in der Bossard-Arena kamen schon in den ersten 20 Minuten in den Genuss einer 3:1-Führung für das Heimteam. Und die Zentralschweizer powerten auch im 2. Abschnitt weiter: Robbie Earl vervollständigte bis zur 29. Minute seinen «Hattrick» und sorgte so bei Spielhälfte mit dem 5:1 für die Vorentscheidung. Genf blieb blass und durfte sich ob der hohen Niederlage nicht beklagen.

Kämpferische Lakers

Eines kann man den Lakers bei der 4:5-Niederlage in Freiburg nicht vorwerfen: Fehlenden Kampfgeist. Zwar zeigte sich die Rapperswiler Defensive oft chaotisch und überfordert, was Gotteron viermal zur Führung nutzte. Doch die Gäste kämpften sich immer wieder zurück, erzielten viermal den Ausgleich und retteten sich in die Overtime. Erst im Penaltyschiessen kamen die Freiburger zum endgültigen 5:4-Sieg gegen das Schlusslicht.

Ambris Schlussoffensive belohnt

Ambri ist zuhause gegen Lausanne zu einem 3:2-Erfolg nach Verlängerung gekommen. Nach einem torlosen 1. Drittel gingen die Waadtländer mit zwei Toren in Führung. Erst in den Schlussminuten konnten die Tessiner reagieren und sich in die Verlängerung retten. Dort traf Daniel Steiner zum Siegtreffer für die Leventiner.

Sendebezug: Radio SRF 3, Nachrichten, 18.11.2014, 22:00 Uhr

Ambri Protest abgelehnt

Der SEHV ist nicht auf Ambris Rekurs eingegangen. Die Tessiner hatten protestiert, weil Biels Philippe Wetzel am vergangenen Freitag während 28 Sekunden spielte, obwohl er auf der Strafbank hätte sitzen müssen. Den Protest bestätigte der Klub am Folgetag jedoch nicht wie verlangt bis 10 Uhr. Ambri rekurriert nun beim Verbandssportgericht.

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