Freiburg neues Schlusslicht – Zug bleibt Leader

In der 12. Runde der NLA verteidigten die Spitzenteams ihre Plätze. Im Kellerduell gegen Fribourg-Gottéron setzten sich die SCL Tigers souverän durch und gaben die rote Laterne an die Saanestädter ab. Zug führt die Tabelle weiter vor dem ZSC an.

  • Der EV Zug und die ZSC Lions feiern Siege und behaupten sich an der Tabellenspitze.
  • Biel behält im Spiel der Überraschungsteams gegen Lausanne die Oberhand.
  • Die SCL Tigers sind dank dem 1. Heimsieg der Saison nicht mehr Schlusslicht. Am Tabellenende liegt neu Fribourg-Gottéron.
  • Thibaut Monnet schenkt Ambri-Piotta gegen Erzrivale Lugano in der Overtime den Derbysieg.

ZSC Lions – Davos 4:2

Bis zur 25. Minute dauerte es, ehe die Lions erwachten und im Hallenstadion Betriebstemperatur erreichten. Patrick Thoresen bestrafte einen krassen Fehler im Spielaufbau der Davoser mit dem Ausgleichstreffer zum 1:1. Und nur 84 Sekunden später brachte Pius Suter das Heimteam in Führung. Der HCD, der das 1. Drittel noch verdient mit 1:0 für sich entschieden hatte, erholte sich lange nicht von diesem Doppelschlag und kassierte einen weiteren Gegentreffer. Erst in der 53. Minute gelang Nando Eggenberger der Anschlusstreffer zum 2:3. Thoresen erstickte die Hoffnungen auf einen Punktgewinn mit seinem zweiten Treffer (57.) aber noch im Keim.

SCL Tigers Freiburg 3:0

Doppelte Premiere und Freude im Emmental: Die SCL Tigers feiern gegen Freiburg den 1. Heimsieg und verlassen erstmals in dieser Saison den letzten Tabellenplatz. Vor eigenem Anhang sorgten Langnaus Ausländer für den Unterschied. Elo Eero (7.), Ville Koistinen (11.) und Chris DiDomenico (60.) schossen die Tore und Gottéron damit ans Tabellenende. 24 Stunden nach dem viel umjubelten Overtime-Sieg über die ZSC Lions müssen Larry Huras und seine Spieler also bereits wieder einen Rückschlag verkraften.

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Kurioses Zug-Tor gegen Genf

0:27 min, vom 8.10.2016

Genf-Servette Zug 1:2

Der EV Zug verteidigte die Tabellenführung mit einem knappen Sieg gegen das stark ersatzgeschwächte Genf-Servette erfolgreich. Der EVZ, der zuvor in 5 Auswärtsspielen erst einen Sieg (gegen Langnau) hatte feiern dürfen, setzte sich in der Westschweiz mit 2:1 durch. Zum Matchwinner avancierte David McIntyre, welcher nach 36 Minuten das Game-Winning-Goal erzielte.

Biel Lausanne 5:3

Das stark in die Saison gestartete Lausanne befindet sich in einer Baisse. Beim 3:5 in Biel setzte es für das Team von Daniel Ratushny die 3. Niederlage in Serie ab. Den Grundstein für den Sieg der Heimherren legten Robbie Earl, Marco Maurer und Kevin Fey mit einem Dreifachschlag zwischen der 13. und der 18. Minute. Zudem traf Toni Rajala zum 7. Mal im 5. Spiel. Damit nahmen die Seeländer auch erfolgreiche Revanche für die 1:2-Niederlage gegen Lausanne am ersten Spieltag.

Ambri-Piotta – Lugano 3:2 (n.V.)

In der altehrwürdigen Valascia bekamen die heissblütigen Tifosi ein gewohnt umkämpftes Tessiner Derby zu sehen. Dabei konnte das Heimteam zwei Mal auf einen Rückstand reagieren. Tore von Julian Walker und Raffaele Sannitz beantworteten Jesse Zgraggen und Matt D’Agostini jeweils mit dem Ausgleich. Auf ein torloses Schlussdrittel folgte eine turbulente Verlängerung, in der es im 3-gegen-3-Modus hin und her ging. Thibaut Monnet staubte letztlich ab und liess «La Montanara» erklingen.

Sendebezug: Laufende NLA-Berichterstattung

Pesonen bleibt Ambri erhalten

Janne Pesonen war zu Saisonbeginn für vorerst sieben Wochen für den verletzt ausfallenden Amerikaner Adam Hall unter Kontrakt genommen worden. Die Vertragsverlängerung bis Ende Saison verdiente sich der 34-jährige Stürmer mit vier Toren und vier Assists in seinen ersten zwölf NLA-Einsätzen.

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