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National League Freiburgs Aufholjagd gegen Kloten nicht belohnt

Fribourg-Gottéron hat das 1. Spiel der Playoff-Halbfinals gegen die Kloten Flyers zuhause mit 2:4 verloren. Die Gäste behielten in einem packenden Match dank der besseren Chancenauswertung die Oberhand.

Legende: Video Highlights Freiburg - Kloten abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus sportlive vom 27.03.2014.

Nach einer Woche ohne Wettkampf erwischte das Team von Hans Kossmann einen Kaltstart. Der Gottéron-Coach haderte nach der Startniederlage mit dem fehlenden Spielrhythmus: «Das kommt sicher von dieser Pause. Die Beine waren gut, aber das Timing fehlte ein bisschen. Wir haben zu viele Chancen nicht genutzt.»

Kloten vor dem Tor kaltschnäuziger

Noch vor Spielhälfte lag Gottéron bereits 0:3 zurück. Dabei wirbelten Hagmann und Co. ohne Unterlass. Doch der Kasten von Kloten-Goalie Martin Gerber schien wie zugenagelt – bis zur 33. Minute.

Jérémie Kamerzin im Powerplay und Timo Helbling verkürzten innert 68 Sekunden auf 2:3. Der Ausgleich schien möglich, fiel trotz einer erneuten Druckperiode im Schlussdrittel aber nicht mehr. 6 Minuten vor der Sirene sorgte der 40-jährige Marcel Jenni mit einem satten Schuss für die Entscheidung zugunsten der Klotener.

Die Gäste wussten vor allem durch ihre Effizienz zu überzeugen. Romano Lemm (11./27.) und Janick Steinmann, der von einem katastrophalen Rückpass von Freiburgs Topskorer Benjamin Plüss profitierte, hatten den Freiburger Anfangsdruck eiskalt gekontert. Freiburg scheiterte dagegen immer wieder an sich selbst und einem starken Gerber.

Helbling: «Haben es Gerber zu leicht gemacht»

Ein enttäuschter Helbling folgerte: «Es ist schade, dass wir den Heimvorteil verloren haben. Aber wenn man das Spiel analysiert, muss man sagen, dass Kloten sehr effizient war. Gerber hat einen guten Match gemacht, aber wir haben es ihm auch zu leicht gemacht.»

Die Serie könne aber noch lange dauern, kündigte Helbling an. Diese ist jedenfalls lanciert. Am Samstag geht das Duell in die 2. Runde.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Teletext, Zürich
    Doch in der dritten Szene muss der Schiedsrichter die Sportler schützen und eine Strafe aussprechen. Der Check gegen Blum war leider nur gegen den Kopf, mit der Bewegung von unten nach oben und mit den Armen auf Kopfhöhe. Der Check an sich wäre ja verständlich, Blum hat den Gegner auch noch kommen sehen und sich aufgerichtet, aber er kann nichts machen. Der Check war gegen den Kopf und müsste mit 5 Minuten bestraft werden!
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  • Kommentar von Teletext, Zürich
    Kulanz: Die Strafe gegen Randegger war keine, welche zum 1:3 führte. Jedoch vertretbar weil ich eine Zeitlupe hatte im Fernseher und der Schiedsrichter nicht sonderlich gut stand. Kein Haken, kein Beinstellen, jedoch vertretbar. Weniger Kulanz: Sprunger muss im ersten Drittel ebenso rausgeschickt werden wie Stoop für seine „Unsportlichkeit“. Da der Schiedsrichter vielleicht in diesem Augenblick nicht geschaut hat und Sprunger für das Heimteam spielt,… naja das müsste eine Strafe geben.
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  • Kommentar von Ch. Walther, Bern
    Sehr interessanter und intensiver Match. Checks wie der von Mottet gegen Blum wurden in anderen vergleichbaren Fällen auch schon geahndet. Klar waren die Ellbogen unten, gegen den Kopf war der Check aus meiner Sicht trotzdem. Hoffe Blum hat sich nicht verletzt und ist in der nächsten Partie wieder dabei.
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