Fribourg-Gottéron sichert sich den Qualifikationssieg

Der Sieger der NLA-Qualifikation heisst Fribourg-Gottéron. Dabei profitierten die «Drachen», die ihre Partie gegen Ambri-Piotta im Penaltyschiessen verloren, von der gleichzeitigen Niederlage des SC Bern gegen den EV Zug.

Der SCB war nach der bitteren Niederlage gegen den HC Davos am Freitag gewillt eine Reaktion zu zeigen. Das Team von Antti Törmänen ging gegen den EV Zug im 1. Drittel dank Toren von Alain Berger, Petr Skyora und Ryan Gardner vermeintlich vorentscheidend mit 3:0 in Führung.

EVZ mit toller Moral

Doch die Gäste aus der Innerschweiz fingen sich im 2. Drittel auf und konnten durch Lino Martschini und Timo Helbling auf 2:3 verkürzen. In der 33. Minute war es Martin Plüss, der das Heimteam wieder mit 2 Toren in Front brachte.

Der SC Bern und der EV Zug schenkten sich am Samstagabend in der Post-Finance-Arena nichts.

Bildlegende: Kampf um den Puck Der SC Bern und der EV Zug schenkten sich nichts. EQ Images

Der EVZ liess sich aber auch dadurch nicht beirren und drehte die Partie noch. Das siegbringende 5:4 erzielte Josh Holden in der 55. Minute. Der Kanadier verbuchte zuvor beim 3:4 seinen 500. Skorerpunkte in der NLA.

Fribourg verliert und jubelt trotzdem

Obwohl Fribourg-Gottéron gegen Ambri-Piotta mit 1:2 im Penaltyschiessen verlor, steht die Mannschaft von Hans Kossmann bereits eine Runde vor Schluss als Qualifikationssieger fest.

Die Saanestädter haben neu 4 Punkte Vorsprung und können damit vom SCB nicht mehr eingeholt werden. Gottéron schliesst die NLA-Qualifikation erstmals seit 1993 als Sieger ab.

Davos bezwingt die Lions

Zum zweiten Sieg in Folge kam der HC Davos. Die Bündner kehrten gegen die ZSC Lions einen zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand. Zwei Tore von Dario Bürgler und Grégory Sciarioni innert zwei Minuten entschieden diese Partie zugunsten des Teams von Arno del Curto. Der ZSC wird die Qualifikation damit auf Platz 4 abschliessen.

Rapperswil verliert auch gegen Lugano

Rapperswil verspielte gegen Lugano (3:4 n.V.) mit dem 6. Fehltritt in Serie womöglich sein Heimrecht in der Playout-Serie. Zu Gunsten der defensiv weniger anfälligen Tessiner hob sich der erst kürzlich engagierte Ex-AHL-Stürmer Charles Linglet mit zwei Toren ab.

Ambri proftierte von der 6. Niederlage der Ostschweizer in Serie und schob sich dank dem 2:1 gegen Gottéron vor Harry Rogenmosers Team.

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