Fribourg stoppt Davoser Erfolgsserie

NLA-Leader Fribourg hat seine Führung dank einem 3:1-Sieg über den HC Davos auf 4 Punkte ausbauen können, da der SC Bern in Lugano mit 1:2 verlor.

Die Nachhol-Partie aus der 20. Runde zwischen Leader Fribourg und dem im neuen Jahr bislang äusserst starken HC Davos (6 Siege in 7 Spielen, zuletzt 5 Siege in Serie) entwickelte sich vor 6325 Zuschauern zunächst nur zäh. Beide Teams zeigten Respekt vor dem Gegner und traten sehr verhalten auf. Trotz aller Vorsicht stand es nach dem Startdrittel 1:1, Fribourgs Mike Knoepfli (5.) und der Davoser Lukas Sieber (11.) trafen jeweils nach Abwehrfehlern.

Dubés glänzende Vorarbeit

Etwas offener wurde das Spiel im 2. Abschnitt, als sich die Davoser mit einer Reihe von Strafen in Schwierigkeiten brachten. Gleich den ersten Ausschluss gegen Noah Schneeberger nützte Greg Mauldin in der 30. Minute zur neuerlichen Freiburger Führung. Der Kanadier traf nach einem vorzüglichen Pass von Topskorer Christian Dubé, der die HCD-Abwehr von hinter dem Tor aushebelte.

Keine Davoser Reaktion

Die weiteren Powerplays, darunter eine Phase von 23 Sekunden mit 5 gegen 3 waren harmlos und brachten keinen weiteren Ertrag.

Büssen musste Fribourg für die magere Ausbeute jedoch nicht, die Davoser wirkten im Schlussabschnitt wenig zwingend und kamen dem Ausgleich nie wirklich nahe. Vielmehr entwischte Benjamin Plüss in der Schlussphase der Davoser Abwehr und markierte 103 Sekunden vor Schluss souverän das 3:1 für die Gastgeber.

Davos kein Angstgegner mehr

Für Fribourg war es in der aktuellen Saison der 2. Heimsieg gegen den HC Davos. Das Team von Hans Kossmann hat damit endgültig bewiesen, dass die Bündner als Angstgegner ausgedient haben. Zwischen 2009 und 2011 hatte Fribourg 18 Mal in Serie gegen den HC Davos verloren.