Genfs Krise hält an

Genf ist auch im 6. Spiel in Folge als Verlierer vom Eis gegangen. Das Team von Chris McSorley verlor gegen den SC Bern mit 3:6 und schlittert damit immer weiter in die Krise.

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Bern-Genf («sportaktuell»)

4:33 min, vom 25.1.2013

Es war der 5. Januar im Spiel gegen die Kloten Flyers, als Genf das letzte Mal punkten konnte. Gegen den SCB kassierten die «Adler» schon die 6. Pleite in Folge. Nach einem Genfer Aufbäumen im Mitteldrittel mit einer zwischenzeitlichen 3:2-Führung setzten sich die Hauptstädter schliesslich doch noch verdient mit 6:3 durch.

2 Tore innert 11 Sekunden im Startdrittel

Die Berner gingen in der 8. Minute durch einen satten Schuss von Ivo Rüthemann in Führung. Als bereits die letzte Minute des Startdrittels lief, ging es in der Berner Arena drunter und drüber: Zuerst verdoppelte David Jobin mit einem schönen Handgelenkschuss die Berner Führung, ehe nur 11 Sekunden später Juraj Simek das Anschlusstor gelang.

Das Mitteldrittel präsentierte sich nicht minder spektakulär: Mit einem Doppelschlag innert 6 Minuten stellte Genfs Ryan Keller den Spielverlauf vorläufig auf den Kopf. Doch die Führung währte nicht lange, im Gegenteil: Travis Roche mit einem Gewaltschuss von der blauen Linie und Rüthemann mit seinem 2. Tor des Abends brachten Bern bis zur 2. Drittelspause wieder in Führung.

Nati-Neuling Vermin mit 2 Assists

Im Schlussdrittel hatten die Genfer dann nicht mehr viel entgegenzusetzen. Zuerst verwertete Berns Jaroslav Bednar ein Zuspiel von Joël Vermin eiskalt zum 5:3. Es war bereits Vermins 2. Assist des Abends - das 1. Nati-Aufgebot für die Spiele gegen Norwegen und die Slowakei schien den 20-Jährigen zusätzlich motiviert zu haben. Schlussendlich war es wiederum der Tscheche Bednar, der mit dem 6:3 kurz vor Schluss die 6. Genfer Niederlage in Serie besiegelte. Bern liegt damit noch 3 Punkte hinter Leader Fribourg.