Halbzeitbilanz: Das sind die Tops und Flops der NLA

In der Schweizer NLA-Meisterschaft haben alle Teams mindestens die Hälfte der Quali-Spiele absolviert. Zeit also, eine Halbzeit-Bilanz zu ziehen. Wir haben die Tops und Flops herausgesucht.

Enttäuschte Eishockey-Spieler.

Bildlegende: Wenig Grund zur Freude Beim EHC Biel lief es in der 1. Saisonhälfte alles andere als wunschgenmäss. EQ Images

Das sind die Tops in der NLA:

Julien Sprunger: Der Captain von Fribourg-Gottéron ist nicht nur bester Schweizer Torschütze, er übertrifft auch sämtliche Ausländer in der NLA. 15 Mal hat der Stürmer bereits getroffen. Das sind 2 Tore mehr als Berns Cory Conacher, der auf Rang 2 folgt.

Eishockey-Spieler.

Bildlegende: In Form Lino Martschini ist momentan der beste Schweizer Skorer. EQ Images

Lino Martschini: Der erst 22-jährige Zug-Akteur ist der beste Schweizer Skorer in der NLA. 12 Treffer und 15 Assists hat er auf seinem Konto. Damit liegt er hinter Pierre-Marc Bouchard, Cory Conacher und Perttu Lindgren auf Rang 4 der NLA-Skorerliste. Bereits in der letzten Saison schloss er die Quali als bester Schweizer Skorer ab.

Niklas Schlegel: Als Backup für den dauerverletzten Lukas Flüeler macht er seinen Job im Tor der ZSC Lions mehr als nur gut. Mit einer Fangquote von 92,4 Prozent weist er hinter Tobias Stephan (93,6%), Elvis Merzlikins (92,9%) und Robert Mayer (92,5%) den viertbesten Wert auf.

Powerplay SCB: Obwohl es den Bernern resultatmässig nicht wunschgemäss läuft, ragen sie in einer Statistik heraus. Kein Team hat mehr Überzahl-Tore geschossen als der SCB. 33 von 83 Treffern schossen sie mit einem Mann mehr (knapp 40 Prozent). Genf hat an 2. Stelle 7 Powerplay-Tore weniger erzielt.

Unterzahl HCD: Kein Team schiesst mehr Tore in Unterzahl als der Schweizer Meister. 6 Mal haben die Bündner mit einem Mann weniger getroffen, 2 davon gingen auf das Konto von Andres Ambühl.

Das sind die Flops in der NLA:

Offensive Lausanne: 221 Minuten in Folge blieben die Waadtländer ohne Torerfolg. Damit brachen sie ihren eigenen Negativrekord. Mit 54 erzielten Treffern hat Lausanne die mit Abstand schwächste Offensive der Liga. Im Schnitt erzielt der LHC 2,16 Tore pro Spiel.

Eishockey-Trainer.

Bildlegende: Hat viel zu hadern Biel-Coach Kevin Schläpfer EQ Images

EHC Biel: Seit klar ist, dass Kevin Schläpfer nicht Nati-Trainer werden darf, passt bei den Seeländern nicht mehr viel zusammen. 11 der letzten 14 Partien haben die Bieler verloren, zwischenzeitlich blieb das Schlusslicht während 6 Partien in Serie ohne Punktgewinn.

Schafft Biel noch den Sprung in die Playoffs?

  • Ja. Kevin Schläpfer bringt sein Team wieder auf Kurs.

    32%
  • Nein. Biel wird diese Saison gegen den Abstieg kämpfen müssen.

    68%
  • 1653 Stimmen wurden abgegeben

Powerplay Lausanne: Nur in fast jeder 10. Überzahlsituation können die Lausanner ein Tor erzielen. Der mit Abstand schlechteste Wert der Liga. 10 der 54 Treffer hat das Ehlers-Team im Powerplay erzielt.

Boxplay Biel: Die Seeländer haben nicht nur am meisten Gegentore aller NLA-Klubs erhalten (99), sie haben auch die meisten Treffer in Unterzahl kassiert (32). Bei fast jedem 3. Gegentor sitzt ein Bieler auf der Strafbank.

Eishockey-Spieler.

Bildlegende: Von Biel zu Lugano Tim Stapleton. Keystone

Tim Stapleton: Der Amerikaner wurde vom EHC Biel als Wunschkandidat verpflichtet, konnte den hohen Erwartungen aber nicht gerecht werden. Nur 5 Treffer erzielte er in 24 Partien. Mittlerweile spielt Stapleton für den HC Lugano – und prompt erzielte er in seinem 2. Einsatz für die Tessiner das entscheidende Tor.

Video «Eishockey: NLA, Lugano - Kloten, der Treffer von Tim Stapleton» abspielen

Stapletons entscheidender Treffer gegen Kloten

0:21 min, aus sportaktuell vom 1.12.2015

Sendebezug: SRF zwei, laufende NLA-Berichterstattung