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National League Lugano - Top oder Flop?

Lugano ist in dieser Saison bislang eine Wundertüte gewesen. Wenn die «Bianconeri» wollen, dann machen sie jedem Gegner das Leben schwer. Den Tessinern fehlte es bislang aber an Konstanz. Welches Gesicht zeigt Lugano in der Viertelfinal-Serie gegen Zug?

Legende: Video Luganos höchster Sieg gegen Zug abspielen. Laufzeit 1:57 Minuten.
Vom 12.10.2012.

Die Qualifikation war für Lugano ein stetes Auf und Ab. Im November liess der HCL einem 2:5 in Ambri 24 Stunden später ein 9:0 gegen die Lakers folgen. Im Dezember fegten die «Bianconeri» einen Tag nach einem 1:8 in Davos die Tigers mit 8:2 vom Eis.

Lugano präsentierte sich oft als launische Diva. Im letzten Spiel gegen Kloten traten die Tessiner dann wieder besonders engagiert auf, um im Viertelfinal dem SC Bern aus dem Weg zu gehen.

Stärken: Zu allem fähig, wenn die Einstellung stimmt

Mit der richtigen Einstellung ist Lugano vor allem in der Resega brandgefährlich. Das dürften auch die Zuger, Luganos «Wunschgegner» aus den Top 4, zu spüren bekommen. Kein Team hat in der heimischen Arena ein besseres Powerplay als der 7-fache Schweizer Meister.

Schwächen: Goalies und verletzte Leader

Die klare Nummer 1 im Tor fehlt. Daniel Manzato und Michael Flückiger standen während der Quali fast gleich lang zwischen den Pfosten. Beiden gelangen 2 Shutouts, beide kamen auf ähnliche Statistiken. Ein weiteres Problem ist die Verletzungsanfälligkeit von Schlüsselspielern.

Quali-Duelle EV Zug - HC Lugano

13.09.2012EV Zug - HC Lugano0:3Video
12.10.2012HC Lugano - EV Zug7:4Video
16.11.2012EV Zug - HC Lugano3:1Video
21.12.2012EV Zug - HC Lugano2:1 Video
11.01.2013HC Lugano - EV Zug3:2 n.V.Video
15.02.2013HC Lugano - EV Zug3:4Video

5 Kommentare

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  • Kommentar von J.B., ZH
    Leider wird Lugano von den Deutschschweizer Medien einmal mehr unreflektiert als "launische Diva" bezeichnet. Als Bsp. wird eine Niederlage in Ambri genannt. Fakt ist, dass ausser Bern und Kloten jede Mannschaft mindestens einmal gegen Ambri verloren hat. Vergessen wird und Fakt ist, dass Lugano mit Larry Huras zu einer gewissen (defensiven) Konstanz gefunden hat. Zudem ist Daniel Manzato nicht die klare Nr.1, sondern wechselt regelmässig mit Flückiger. Bitte mehr Reflexion und Korrektheit!
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    1. Antwort von Corrado B., Zürich
      Da kann ich nur zustimmen. Lugano schlägt aus der Deutschschweiz enormer Neid entgegen. Wird hier jemals über einen ZSC geschrieben, der 0:7 in Biel verliert und dann in Bern 7:2 gewinnt? Klar, Lugano war einst eine launische Mannschaft, doch jetzt stimmt die Entwicklung. Die Goalies als Schwäche zu bezeichnen, ist falsch und inkompetent. Mit Manzato und Flückiger (der bald zurückkehrt) verfügt der HCL über das beste Goalieduo der NLA! Das Bild des HCL dürfen Sie ruhig einmal überarbeit...
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    2. Antwort von Jorma Peltonen, Zentralschweiz
      Lugano ist immernoch die seelenlose Mannschaft mit teuren Spieler, welche nie und nimmer zu einem richtigen Team zusammen finden wird. Der Egozentriker Metropolit wird die Bianconeri mit Schönheit ins Verderben spielen. Zug hat gar auf der Torhüterpositionen klare Vorteile.
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    3. Antwort von J.B., ZH
      Wenn Sie sich ausgiebiger mit dem HCL auseinander setzen würden, sähen Sie, dass das Team eine erstaunliche Entwicklung hinter sich hat. Sie widerspiegeln genau die unrekletierte Meinung der Deutschschweizer. Auf der Torhüterposition klare Vorteile für Zug? Saves in % Qualifikation: Markkanen 90.99, Zurkirchen 90.52, Manzato 90.40, Flückiger 91.67, Anzahl Gegentore Regular Season: Lugano 139, Zug 154. Also eher Vorteile für Lugano. Bitte informieren Sie sich besser, bevor Sie schreiben.
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    4. Antwort von Jorma Peltonen, Zentralschweiz
      Es ist wie es ist. Zug hat zwei überdurchschnittliche Goalies, Lugano nur einen. Manzato zählt nicht, weil er in dieser Serie nicht zurück kehren wird. Nicht die Vergangenheit zählt, sondern die Gegenwart bzw. die Zukunft.
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