Matthews richtet es für die ZSC Lions

Nach dem 1:3 in Genf haben die ZSC Lions in der 30. NLA-Runde sofort wieder zurück in die Spur gefunden. Das Team von Trainer Marc Crawford schickte die Freiburger mit 4:1 nach Hause und weitete deren Mini-Krise aus.

  • Auston Matthews macht das Dutzend an Saisontoren voll – doch damit nicht genug
  • Biel bricht ein und verspielt im letzten Drittel die Chance auf Punkte
  • Der SCB kassiert 2 Minuten vor Schluss den Ausgleich und versagt im Shootout

ZSC Lions - Freiburg 4:1

Im 3. Aufeinandertreffen dieser Saison haben die ZSC Lions das Rezept gefunden, um gegen Gottéron bestehen zu können. Die Zürcher waren druckvoll und konsequent in der Vorwärtsbewegung, so dass sie dem Spiel anfänglich den Stempel aufdrückten. Und sie hatten Auston Matthews in ihren Reihen, der beim 4:1-Heimsieg den Unterschied ausmachte.

Die ZSC-Führung in der 18. Minute leitete Matthews in doppelter Hinsicht ein. Erst provozierte er eine Strafe und spedierte dann im Überzahlspiel die Scheibe über Benjamin Conz' Schulter in die nahe Ecke. Zur Spielmitte wirbelte das US-Jungtalent abermals an allen Fronten: Der 18-Jährige holte erneut ein Powerplay heraus und krönte dieses nach perfektem Zuspiel von Marc-André Bergeron zum 2:0. Matthews in der Kühlbox war es dann auch, der den erstarkten Gästen das Anschlusstor ermöglichte (38.).

Nach einem anfänglich heissen Tanz im Schlussabschnitt gewann der Leader mit Reto Schäppis 3:1 (53.) wieder die Kontrolle über die Partie. Den Schlusspunkt unter die 5. Niederlage in Serie für Freiburg setzte Patrik Bärtschi mit einem Empty Netter.

Lugano - Biel 3:1

Bei der bereits 10. Niederlage aus den letzten 11 Spielen ist der EHC Biel angelangt. Die Seeländer leisteten in der Resega Lugano zwei Drittel lang hartnäckigen Widerstand. Ab der 45. Minute riss allerdings der Faden. Mit einer Doublette innert 203 Sekunden stellten Alessio Bertaggia und Julien Vauclair für den Gastgeber die Weichen auf Sieg.

Auf das 0:3 durch Fredrik Pettersson zeigte das Schlusslicht nochmals eine Reaktion. Doch zu mehr als dem Ehrentreffer im Powerplay durch Matthias Rossi reichte es nicht mehr.

John Gobbi und Thomas Deruns nehmen Sean Bergenheim ins «Sandwich».

Bildlegende: In der Mangel Kein Vorbeikommen für Sean Bergenheim gegen die Lausanner John Gobbi (links) und Thomas Deruns. EQ Images

Bern - Lausanne 2:3 n.P.

Im Strichkampf erkämpften sich die Waadtländer in Bern ein 3:2 im Penaltyschiessen. Damit blieb auch bei der 4. Auflage der Affiche SCB - Lausanne in der Meisterschaft 2015/16 das Auswärtsteam siegreich.

Ein Novum war dafür, dass die Mannschaft von Heinz Ehlers erstmals in dieser Saison ein Shootout bestritt – und sich dabei auf Cristobal Huet verlassen konnte, der alle Berner Penaltys zunichte machte. Nachdem die Berner im Mitteldrittel ein frühes 0:1 gedreht hatten, erzielte Ossi Louhivaara mit seinem 2. Treffer des Abends erst in der 58. Minute das 2:2.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 08.12.2015 22:07 Uhr

Sprunger fällt aus

Julien Sprunger, der Torschütze zu Freiburgs 1:2-Anschlusstor, wurde Anfang des 3. Drittels ausser Gefecht gesetzt. Nach einem Check von Ryan Shannon gegen die Bande verletzte sich der Captain an der Schulter und konnte nicht mehr mittun.

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