SC Bern wieder mit dem Rücken zur Wand

Nach dem klaren 0:4 zuhause gegen den EV Zug steht der SC Bern in den Playoffs zum 2. Mal mit dem Rücken zur Wand. Die Berner brauchen nun 2 Siege in Serie, wenn sie den Traumfinal gegen Fribourg um die Schweizer Meisterschaft realisieren wollen.

Berns Beat Gerber und Topskorer Byron Ritchie liegen am Boden.

Bildlegende: Auferstehung? Der SC Bern braucht in Zug unbedingt einen Sieg, um das Playoff-Out zu verhindern. EQ Images

Die derzeitige Situation kennen die SCB-Profis nur zu gut. Bereits im Playoff-Viertelfinal stand das Team von Antti Törmänen nach einem 1:3-Rückstand vor dem Aus. Doch der SCB drehte die Serie noch mit 3 Siegen in Serie.

Steigerung gefordert

Einen Effort braucht der SCB auch gegen den EV Zug, um die vorzeitigen Ferien zu verhindern. Am Samstag steht der schwere Gang in die Zentralschweiz an (ab 20.00 Uhr live auf SRF zwei). Dort gab es in der Playoff-Halbfinalserie für die Berner aber bisher nichts zu holen: 2 Niederlagen, 4:13 Gegentore lautet die ernüchternde Bilanz.

«Wir können mit der Situation umgehen», gab Berns Flurin Randegger Entwarnung. «Wir haben schon gegen Genf gezeigt, dass wir eine Serie drehen können.»

2 Matchpucks und 1 Denkpause

Zug hingegen hat nun 2 Matchpucks, um den 1. Finaleinzug seit der Meistersaison 1997/98 sicherzustellen. Dem Team droht intern aber Unruhe: Coach Doug Shedden verordnete dem launischen Quali-Topskorer Linus Omark zuletzt in Bern eine Denkpause und liess stattdessen Domenico Pittis auflaufen.

David Jobin 10 Tage out

Gemäss verschiedener Medienberichten muss der SC Bern rund 10 Tage auf David Jobin verzichten. Ersatzgoalie Olivier Gigon hatte dem Verteidiger im letzten Heimspiel gegen Zug mit der Bandentür die Finger eingeklemmt.

Playoff-Übersicht