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National League SCB gewinnt auch Spiel 3 – ZSC Lions vor dem Out

Die ZSC Lions stehen vor dem frühzeitigen Playoff-Out. Der Qualifikationssieger verlor gegen den SC Bern auch den 3. Viertelfinal. Matchwinner für die Berner beim 4:3 im Hallenstadion war Andrew Ebbett in der 8. Minute der Verlängerung.

Legende: Video «Ebbett schiesst den SCB zum Sieg» abspielen. Laufzeit 5:45 Minuten.
Vom 08.03.2016.
  • Erstmals liegt ein Quali-Sieger in den Viertelfinals 0:3 hinten
  • Ebbett und Herzog treffen doppelt
  • Berns Stepanek gewinnt das Keeper-Duell gegen «Löwe» Flüeler
  • Matthews weiter ohne Torerfolg

Der SCB wurde für eine kämpferisch tadellose Leistung belohnt: Er machte aus einem 0:2 ein 3:2 und zwang das Momentum nochmals auf seine Seite, als er nach Severin Blindenbachers 3:3 (43. Minute) stark unter Druck geriet.

Pechvogel der Partie war ZSC-Keeper Lukas Flüeler, der zu Beginn gut hielt, im Verlauf des Abends aber abbaute. Sowohl Pascal Bergers 2:2 wie auch Ebbetts Overtime-Treffer schienen haltbar. Demgegenüber zeigte Berns Jakub Stepanek eine erneut starke Leistung.

Legende: Video «Leuenberger: «Ball flach halten»» abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Vom 08.03.2016.

Auch Herzog Doppeltorschütze

Die Partie hatte das Publikum von Beginn weg begeistert. Beide Teams markierten physische Präsenz, Auston Matthews (5.) und Denis Malgin (11.) auf Zürcher sowie Ebbett (9.) auf Berner Seite hatten den Führungstreffer auf dem Stock. In der 15. Minute eröffnete Fabrice Herzog das Skore. Der Flügel wurde von Morris Trachsler bedient, trickste Beat Gerber aus und netzte ein. In der 28. Minute doppelte Herzog backhand nach.

Leichtfertig verschenkte 2-Tore-Führung

Doch die Hausherren gaben den Vorsprung ohne Not preis. Nur 22 Sekunden nach dem 2:0 lenkte Ebbett einen Bodenmann-Abschluss durch Flüelers Schoner, dann traf Berger aus dem Slot zum Ausgleich.

Als Timo Helbling kurz nach Beginn des Schlussdrittels ins verwaiste ZSC-Tor traf (Flüeler hatte sich in einer turbulenten Szene für die Abwehrarbeit weit hinausgewagt), stand der Quali-Sieger vor dem K.o. Doch das Team von Coach Lars Leuenberger verpasste es, in den 90 Sekunden danach den Sack zuzumachen.

Blindenbacher bringt «Z» in die Overtime

Stattdessen lief ZSC-Topskorer Robert Nilsson weit in die Ecke und passte ins Zentrum, wo der aufgerückte Blindenbacher zum 3:3 ausglich. Danach entwickelte sich ein Playoff-Fight wie aus dem Bilderbuch. Jeder Angriff konnte die Entscheidung bringen.

Legende: Video «Seger: «Bern spielt cleverer und haut sie rein»» abspielen. Laufzeit 0:32 Minuten.
Vom 08.03.2016.

Zunächst schienen die ZSC Lions dem Siegtreffer näher, danach zunehmend die Berner. Schliesslich leitete ein Puckverlust von Zürichs Topskorer Robert Nilsson den entscheidenden Gegenangriff des SCB ein. Kurz zuvor hatte Auston Matthews, der weiter auf seinen 1. Playoff-Treffer warten muss, eine grosse Chance zum Game-Winning-Goal vergeben.

Sendebezug: SRF zwei, 8.3.16, sportlive, 20:00 Uhr/Radio SRF 1, Abendbulletin

SCB-ZSC am Donnerstag live

Das 4. Viertelfinalspiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions können Sie am Donnerstag ab 20:00 Uhr auf SRF zwei und hier im Stream mitverfolgen. RTS deux zeigt zeitgleich Freiburg-Genf.

20 Kommentare

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  • Kommentar von thomas schweizer, luzern
    Die Berner werden ihre Tugenden aus den ersten drei Spielen verlieren und übermütig. Zudem kann das Glück nicht ständig auf ihrer Seite sein. Das wird die Chance für den Z um diese Serie noch zu drehen und noch Meister zu werden!
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  • Kommentar von Martin Bühler, Moosseedorf
    An alle SCB-Fans. Ich würde bei aller Freude daran denken, dass wir das bisher einzige Team sind, dass bereits drei Mal als Qualisieger in der ersten Runde ausgeschieden ist. Zum Teil hatten wir die Qualifikation nach belieben dominiert und sahen wie der sichere Meister aus! So ist nun einmal dieser Sport. Ich finde es extrem spannend. Auch wenn ich in diesen drei Playoffserien die Welt nicht verstand und bitter enttäuscht war.
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  • Kommentar von Peter Bänziger, D 71277 Rutesheim
    Ich als neutraler Beobachter, kann nur sagen, wären die Torhüter jeweils im anderen Tor gewesen, hätte Zürich alle drei Spiele gewonnen, und zwar nicht so eng wie sie jetzt aus- gegangen sind, sondern alle drei Spiele ganz klar. Nur soviel zu den Berner-Kommentaren die der Meinung sind sie wären die bessere Mannschaft. Aber so ist Sport.
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