SCL Tigers wenden «Stängeli» ab

Die SCL Tigers können doch noch siegen. Das Team von Coach Beattie gewann beim EHC Kloten mit 5:3. Neuer Leader sind die ZSC Lions dank einem Overtime-Sieg in Biel, da Lausanne gleichzeitig das Léman-Derby verlor.

  • Die Gerbers: Bei Langnaus 1:0 bezwingt Roland Gerber auf Pass von Tom Gerber Klotens Keeper Martin Gerber. Nicht beteiligt ist Langnau-Verteidiger Adrian Gerber.
  • Ein Robbie Earl in Spiellaune reicht Biel nicht zur Eroberung des Leaderthrons.
  • Zwischen Leader und Playout-Platz 9 liegen nur 6 Punkte.
  • Andrej Bykow fällt aus

Kloten – SCL Tigers 3:5

Ausgerechnet bei den bisher so sattelfesten Klotenern kamen die SCL Tigers zu ihrem 1. NLA-Saisonsieg. Chris DiDomenico verwandelte im Fallen einen von der Bande zurückprallenden Puck zum wichtigen 2:1, nur 72 Sekunden nach dem Klotener Ausgleich. Im Schlussdrittel schien sich die Emmentaler Krankheit zu wiederholen: Kloten kam nach 1:4-Rückstand nochmals auf 3:4 heran, das Beattie-Team zitterte den Sieg aber auch gegen 6 Klotener Feldspieler über die Zeit.

Lugano – Bern 4:3 n.V.

Szene bei Lugano-Bern

Bildlegende: Szene bei Lugano-Bern SRF

Sein erstes Saisontor erzielte Luganos Schwede Patrik Zackrisson – es war der Gamewinner in der 3. Minute der Verlängerung. Davor hatten sich Lugano und Bern in der Reprise des Playoff-Finals ein intensives Duell geliefert. Im 1. Drittel eine Spur zu intensiv: Mehrere Schlägereien resultierten in insgesamt 26 Strafminuten.

Ambri – Davos 3:4

Nach 4 Siegen in Folge mussten die Leventiner wieder als Verlierer vom Eis. Gregory Sciaroni, Enzo Corvi und Mauro Jörg drehten die Partie mit 3 Toren binnen 130 Sekunden (54. bis 56. Minute). Zweimal leistete Neuzugang Stefano Giliati die Vorarbeit. Die Ambri-Defensive machte in dieser Phase einen unsicheren Eindruck. Lukas Lhotak hatte zuvor zweimal das mögliche 4:1 für Ambri vergeben.

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Die ZSC Lions ringen Biel nieder

6:01 min, aus sportaktuell vom 1.10.2016

Biel – ZSC Lions 3:4 n.V.

Biel verschenkte einen von Robbie Earl (2 Tore/1 Assist) fast im Alleingang herausgeschossenen 3:1-Vorsprung. Die Entscheidung besorgte Roman Wick in der 63. Minute mit einem satten Schuss. Ausschlaggebend für den Umschwung war auch eine Umstellung auf den Center-Positionen. Ryan Shannon rückte anstelle von Patrick Sjögren in die Toplinie neben Chris Baltisberger und Patrick Thoresen vor.

Genf – Lausanne 5:3

Die McSorley-Equipe gewann ein abwechslungsreiches Léman-Derby mit 5:3. Romain Loeffel und der 19-jährige Kay Schweri schossen die Gastgeber im Schlussdrittel jeweils im Powerplay zum Sieg. Die Servettiens lagen im gesamten Spielverlauf nie in Rückstand. Lausanne musste nach der 2. Niederlage in Folge die Leaderposition an die ZSC Lions abgeben.

Zug – Freiburg 4:2

Freiburg verlor auch das 2. Spiel unter Coach Larry Huras. Matchwinner war Josh Holden mit seinem 3:2 in der 51. Minute. Beim Zuger 1:0 in der 4. Minute vertändelte Alexandre Picard in Überzahl an der blauen Linie den Puck; Jarkko Immonen erbte. Nicht im Aufgebot der Freiburger stand – zur Verwunderung vieler – der zweitbeste Skorer Andrej Bykow. Nachdem der Publikumsliebling zunächst als überzählig tituliert worden war, hielt Huras nach der Partie fest, dass der Sohn von Vereinslegende und Verwaltungsrat Slawa Bykow «angeschlagen und nicht 100 Prozent fit» sei. Ohne die Art der Verletzung zu präzisieren, zeigte sich Huras zuversichtlich, dass sie nicht allzu schwer sei. «Vielleicht eine Woche oder zehn Tage Pause», meinte er.

Sendebezug: Laufende Berichterstattung NLA

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