Servette fegt den SC Bern mit 5:2 vom Eis

Genf-Servette hat im Heimspiel gegen Bern eine eindrückliche Reaktion gezeigt und die «Mutzen» mit 5:2 bezwungen. Fribourg-Gottéron schlug den EHC Biel erneut, Lugano konnte die Serie gegen den EVZ ausgleichen.

Die aggressiven Genfer kauften den Gästen den Schneid schon früh ab. Nach nur 20 Sekunden kam Juraj Simek völlig freistehend zum Abschluss und brachte das Heimteam in Führung.

Rüthemann mit 1000. NLA-Spiel

Für den SCB konnte Jubilar Ivo Rüthemann in der 4. Minute nach einer perfekten Vorlage von Martin Plüss ausgleichen. Der Rheintaler bestritt sein 1000. Spiel in der NLA. Er ist erst der vierte Spieler, der diese Marke erreicht.

In der Folge machte sich der SCB das Leben selbst schwer. Beim 1:2 machte Goalie Marco Bührer keine gute Figur, beim 1:3 half Franco Collenberg tatkräftig mit. Der Verteidiger konnte einen Puck nicht festhalten und lenkte anschliessend einen Schuss von John Fritsche ins eigene Tor ab. Das Team von Chris McSorley lief danach nicht mehr Gefahr, den Sieg noch aus der Hand zu geben.

Viele Strafen bei Biel - Fribourg

Im Bieler Eisstadion kamen die Zuschauer am Dienstagabend in den Genuss eines echten Playoff-Fights. 101 (!) Strafminuten standen am Ende auf dem Matchblatt.

Hoffnung keimte bei den Bieler Anhängern allerdings nur kurz auf: Marc Wieser konnte auf Vorlage von Eric Beaudoin in der 43. Minute auf 1:2 verkürzen. Praktisch im Gegenzug stellte Benjamin Plüss den Zweitore-Vorsprung aber wieder her und sicherte seinem Team damit den Sieg. Das 1:4 erzielte Mike Knöpfli ins leere Tor.

MacMurchy: Ein Check mit Folgen

Das Spiel, dessen Geschichte hauptsächlich im 1. Drittel geschrieben wurde, begann aus Bieler Sicht schlecht. Nachdem Kevin Schläpfer bereits auf Topskorer Jacob Micflikier und Gianni Ehrensperger verzichten musste, verlor er kurz nach Beginn auch noch Ryan MacMurchy. Dies jedoch selbstverschuldet. Der Kanadier checkte Alain Birbaum von hinten in die Bande und kassierte dafür eine 5-Minuten- plus Spieldauer-Disziplinarstrafe.

Im anschliessenden Powerplay liess sich Fribourg nicht zweimal bitten und ging durch Mike Knöpfli in Führung. Der Stürmer lenkte einen Schuss von Joel Kwiatkowski entscheidend ab. Adam Hasani erhöhte wenig später auf 2:0 und stellte die Weichen damit auf Sieg.

Lugano gleicht Serie gegen Zug aus

Lugano konnte die Serie gegen den EVZ ausgleichen. In der heimischen Resega bezwangen die Luganesi die Gäste aus der Innerschweiz mit 2:1. Das Game-Winning-Goal erzielte Stefan Ulmer in der 43. Minute.