Siege für Spitzenduo - Krise am Hirzel

Das Spitzenduo ZSC Lions und Fribourg-Gottéron hat in der 31. NLA-Runde mit Auswärtssiegen glänzen können. Einen schlechten Abend erlebten dagegen der EV Zug und die Lakers.

Leader ZSC Lions wurde beim EHC Biel zunächst überrannt und lag nach lediglich 9 Minuten und Seeländer Toren von Eric Beaudoin, Mathieu Tschantré und Dario Trutmann mit 1:3 zurück. Bis zur Spielhälfte hatten Dan Fritsche und Patrick Geering allerdings für den Ausgleich gesorgt.

Im Schlussdrittel waren es dann Ryan Shannon und erneut Fritsche, die den Zürcher Sieg mit einer Shorthander-Doublette innert 23 Sekunden herausschossen. Beide Tore fielen während der gleichen Strafe gegen ZSC-Stürmer Morris Trachsler.

Siege für Freiburg und Bern

Schadlos hielt sich auch Verfolger Freiburg, der im schweren Auswärtsspiel bei Ambri-Piotta zu einem 2:0-Sieg kam. Die Verteidiger Joel Kwiatkowski und Timo Helbling trafen im Mitteldrittel für die Üechtländer. Das Tor von Kwiatkowski war allerdings ein Eigentor von Ambris Maxime Noreau, der den Puck via Keeper Sandro Zurkirchen im eigenen Tor versenkte.

Weiter Aufwärtstendenz zeigt Meister SC Bern, der beim 4:3 nV gegen den HC Lugano zum 6. Sieg in Serie kam. Tristan Scherwey erzielte den Siegtreffer nach 48 Sekunden der Overtime. Lugano, das bereits nach 8 Sekunden das 1:0 erzielt hatte, hatte zuvor in den letzten 12 Minuten dank Toren von Ilkka Heikkinen und Brady Murray einen 1:3-Rückstand wettmachen können.

Horror-Abend für Lakers und EVZ

Einen Samstag der üblen Sorte erlebten die Hirzel-Rivalen Rapperswil-Jona Lakers und EV Zug. Die St. Galler verloren bei den Kloten Flyers mit 1:6, die Zuger kassierten gegen Aufsteiger Lausanne eine 1:4-Heimpleite.

Einziger Doppeltorschütze für die zuletzt offensiv äusserst harmlosen Klotener war Aurelio Lemm. Captain Victor Stancescu beendete seine Torflaute nach 11 Spielen mit dem Treffer zum 5:1.

Lausanne wieder in Tuchfühlung

Der EV Zug lag beim 1:4 gegen Lausanne nach 40 Minuten gar mit 0:4 zurück, ehe Robbie Earl noch für etwas Kosmetik sorgen konnte. Die Zentralschweizer verpassten es damit, näher an den Aufsteiger auf dem 9. Rang heranzurücken. Lausanne dagegen darf sich als Gewinner der Runde fühlen und ist wieder in Tuchfühlung mit den Playoff-Plätzen.

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