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National League Weshalb sich ZSC und SCB werden umgewöhnen müssen

Die ZSC Lions und der SC Bern sind als grosse Favoriten in die Playoffs gestartet. Nach schwierigen Viertelfinals kommt es in der nächsten Runde für beide Teams nun zur grossen Umstellung – mit Gegnern, die sich diametral vom Gewohnten unterscheiden.

Torszene vor Bern-Keeper Marco Bührer.
Legende: Im Mittelpunkt SCB-Keeper Marco Bührer dürfte in den kommenden Tagen mehr Arbeit erhalten als in den beiden letzten Wochen. EQ Images

Die ZSC Lions und der SC Bern sind die beiden grössten Eishockey-Unternehmen der Schweiz. Die beiden Klubs verfügen über die grössten Budgets, über die entsprechend besten Kader, haben die höchsten Zuschauerzahlen und beendeten die Quali folgerichtig auf den Rängen 1 und 2. Klar, gelten Zürcher und Berner in den Playoffs als erste Anwärter auf den Titel.

Schnelle Umstellung ist gefragt

Dass ZSC und SCB in den Viertelfinals gegen Biel und Lausanne jeweils über das Maximum von 7 Spielen gehen mussten, war überraschend. Dass sie sich letztlich doch durchsetzen konnten, beweist die Klasse dieser Teams. Nun folgt die grosse Umstellung. Denn die Halbfinal-Gegner könnten sich von den Viertelfinal-Kontrahenten deutlicher nicht unterschieden.

Die Serie zwischen Zürich und Biel bot Spektakel auf und neben dem Eis. Aber: Hart geführt war das Duell nicht. Das wird sich für den ZSC ändern: Mit Genf trifft die wohl härteste Mannschaft der Schweiz auf Zürich. Chris McSorley weiss, dass Servette dem ZSC spielerisch nicht entgegenhalten kann. Umso stärker wird der charismatische Coach das Körperspiel forcieren.

Kommt es zum «Traumfinal»?

Berns Viertelfinal gegen Lausanne war Schach auf dem Eis. Die Waadtländer spielten ultradefensiv, brachten kaum je Gefahr vor SCB-Keeper Marco Bührer. Nach dem defensiven Gähnen kommt nun mit Davos die offensive Herausforderung. Die Bündner haben in der Quali 59 (!) Tore mehr geschossen als die Waadtländer, sind quasi die Gegenthese zu Lausanne.

Budget, Spieler, Zuschauerzahlen und Quali würden für einen Playoff-Final Zürich-Bern sprechen. Nur wenn sich beide Teams aber schnell auf die völlig neuen Umstände einstellen können, wird dieses Endspiel auch Tatsache. Favorisiert sind ZSC und SCB noch immer – möglich wird in diesen Halbfinals ab Dienstag mit Sicherheit aber alles sein.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 14.3.2015, 22:35 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie Spiel 1 im Halbfinal zwischen Bern und Davos am Dienstag ab 20:00 Uhr live auf SRF zwei oder hier auf www.srf.ch/sport.

13 Kommentare

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  • Kommentar von Willy. Amport, Hochdorf
    Sie schreiben wer schaut sich das Spiel SCB-HCD schon an,....ich natürlich weil ich eine Ahnung habe vom Eishockey was der ZSC kann hat der SCB schon vor zehn Jahren können, der SCB sollte den ZSC aufkaufen und dann Konkurs gehen lassen. Übrigens dazumal wo der ZSC in Bern gegen den SCB schweizermeister wurde war das entscheidende Tor vom ZSC ganz klar torraumofseid war weil ein Zürcher mit einem Bein im Torraum stand.
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  • Kommentar von Genf Forever, Chambery
    Ehrlich gesagt wer in der ganzen Schweiz wird sich, wenn das Halbfinale ZSC vs. Genf- Servette lautet, für eine andere Halbfinalpaarung wie z.B. heuer SCB vs. HCD interessieren? Genf als härtestes, läuferisch hervorragendste und anpassungsfähigste Team der NLA steht dem ZSC der technisch, tempomässig und spielerisch seinesgleichen sucht gegenüber. Nicht mal ein Sehender würde es sich antun SCB-Davos, in welcher einfach in beiden Mannschaften keine Qualität vorhanden ist, ZSC-Genf vorzuziehen.
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  • Kommentar von Markus Schaub, Bern
    An Andri, Zürich: Gesehen haben wir uns noch nicht. Und an Fabio, Zürich: Nein, es soll weder Ironie noch ein Witz sein, sondern ernst gemeint. Ich bin totaler HCD-Fan, habe aber wirklich Angst. Ich habe einen Höllenrespekt vor der gegnerischen Mannschaft und deren Spieler, auch wenn ich mir von Herzen wünsche, dass ich mit meiner Meinung total falsch liege und der HCD mich Lügen straft und sich qualifiziert.
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