Gruppe Torriani: Herkulesaufgaben für Genf

Mit den KHL-Teams Jokerit Helsinki und Salawat Julajew Ufa erwarten Genf-Servette am Spengler Cup in der Gruppe Torriani zwei europäische Schwergewichte. Die «Mission Titelverteidigung» der Grenats steht folglich auf der Kippe.

Für Genf-Coach Chris McSorley ist der Spengler Cup «Schweizer Sport-Kultur pur».

Bildlegende: Voller Einsatz Für Genf-Coach Chris McSorley ist der Spengler Cup «Schweizer Sport-Kultur pur». Keystone

Wenn am Freitag Genf-Servette und Salawat Julajew Ufa im Startspiel den 88. Spengler Cup eröffnen, stehen sich dabei der Sieger des Vorjahres und der Finalist von 2007 gegenüber. Das Duell zwischen den «Adlern» – die nach verhaltenem Saisonstart eine Aufwärtstendenz zeigen – und den Russen verspricht eine enge Angelegenheit zu werden.

KHL-Grössen als Gegner

Denn mit Ufa steht dem Team von Chris McSorley eine europäische Topmannschaft gegenüber, die seit der Gründung der KHL 2008 einmal im Viertelfinal und zweimal im Halbfinal der Playoffs stand. In der Saison 2010/11 krönten sich die Russen sogar zum KHL-Meister.

Noch schwieriger könnte für Genf in der Gruppe Torriani die Partie gegen Jokerit Helsinki werden. Die Finnen, geführt von Grössen wie Niklas Hagman und Niko Kapanen, weisen in ihrer ersten KHL-Saison die zweitbeste Team-Bilanz auf. Der Weg zum 2. Titel in Davos könnte für die Genfer also zur Herkulesaufgabe werden.

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2013: Genfs Finalsieg über ZSKA

4:57 min, vom 31.12.2013

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie das Eröffnungsspiel zwischen Genf und Ufa am 26. Dezember ab 14:50 Uhr live auf SRF zwei oder im Stream auf srf.ch/sport.