Deutschland erst glänzend, dann vorgeführt

Nach dem Auftaktsieg gegen die USA hielt WM-Gastgeber Deutschland auch gegen Schweden gut mit. Doch dann folgte der brutale Einbruch.

Schweden jubelt, Deutschland hadert.

Bildlegende: Des einen Freud ist des andern Leid Schweden jubelt, Deutschland hadert. Keystone

2:7 hiess es am Ende auf der Anzeigetafel in der Kölner Arena. Ein bitteres Skore aus deutscher Sicht, hatte doch bei Spielhälfte noch nichts auf eine solche Demütigung hingewiesen.

Gegen die favorisierten Schweden machten die Deutschen in der ersten halben Stunde zweimal einen Rückstand wett und präsentierten sich auf Augenhöhe.

Brodin und Co. jubeln über einen Treffer.

Bildlegende: Hatten Grund zur Freude Brodin und Co. jubeln über einen Treffer. Keystone

Schweden drehen immer mehr auf

Gegen Ende des zweiten Drittels schien die Luft bei den Hausherren dann aber draussen zu sein. 24 Stunden nach dem Coup gegen die USA konnte das Team von Marco Sturm die Pace nicht mehr mitgehen. Die Schweden nutzten dies mit fünf weiteren Treffern rigoros aus.

Die Skandinavier rehabilitierten sich damit für die Niederlage im Auftaktspiel. Gegen Russland musste sich «Tre Kronor» mit 1:2 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.

Siege für Lettland und die Slowakei

In den anderen beiden Partien der Gruppe A gab es ebenfalls keine Überraschungen. Lettland setzte sich – auch dank eines starken Lugano-Goalies Elvis Merzlikins – mit 3:0 gegen Dänemark durch. Die Slowakei bezwang Aufsteiger Italien mit 3:2 nach Verlängerung.

Sendebezug: SRF 1, sportaktuell, 6.5.17, 22:40 Uhr