Federer freut sich «wie ein Kind» über Hockey-Nati

Die Erfolge der Eishockey-Nati begeistern auch andere Schweizer Sportstars wie Roger Federer oder Damien Brunner und treiben diese zu Höchstleistungen an.

Roger Federer war in Gedanken voll bei der Eishockey-Nati.

Bildlegende: Schielte von Rom nach Stockholm Roger Federer war in Gedanken voll bei der Eishockey-Nati. Keystone/SRF

«Das ist der Oberhammer, ich freue mich wie ein Kind», so Federer. Diese Freude äusserte er nicht etwa nach einem TV-Abend zuhause, sondern direkt nach seinem Halbfinal-Sieg in Rom.

Witze mit dem schwedischen Schiedsrichter

Er habe schon vor der Partie mit dem schwedischen Schiedsrichter über das mögliche Final-Duell gewitzelt: «Ich sagte ihm, ich werde ihn unter einem Vorwand auf den Platz kommen lassen - nur um das Zwischenresultat zu erfahren. Nach dem Spiel kam er dann sofort zu mir und sagte, dass wir jetzt gegeneinander spielen.»

Auch Damien Brunner beflügelt

Trotz Gedanken an die Nati war auch NHL-Stürmer Damien Brunner zu einer Top-Leistung fähig. Nur wenige Minuten, nachdem er für Detroit getroffen hatte und im Spiel gegen Chicago zum Mann des Spiels gekürt wurde, richtete er sich via Twitter nach Schweden.

Nebst einer Gratulation «beklagte» er sich, es werde langsam langweilig, dass seine Red-Wings-Teamkollegen ständig Nachtessen gegen ihn und die Schweiz verwetten würden.

Trost für den FC Luzern

Etwas zu stark abgelenkt war offenbar der FC Luzern, der zeitgleich zum Nati-Triumph eine 1:4-Niederlage beim FCZ kassierte. Hier diente der Blick nach Stockholm dazu, dass der Abend trotz allem noch ein bisschen Freude bereitete.