Mit neuen Kräften und altem Ziel

Für die Schweizer Eishockey-Nati wird auch an dieser WM das Erreichen der Viertelfinals das primäre Ziel sein. Nach dem schlechten Abschneiden an der letzten Endrunde geht es aber auch um Widergutmachung. Neue Gesichter sollen für den Umschwung sorgen.

Nur Rang 11 resultierte vor Jahresfrist an der WM. Die Nati enttäuschte masslos. So schlecht hatte die nationale Auswahl seit dem Aufstieg 1997 nie abgeschnitten.

Das Vorstossen unter die besten 8 dürfte auch dieses Mal nicht einfach werden. Von den 7 Gruppengegnern müssen 4 hinter sich gelassen werden.

Das ungeliebte Norwegen

Zu favorisieren sind Kanada, Tschechien und Gastgeber Schweden. Komplettiert wird die Gruppe von Dänemark, Norwegen, Weissrussland und Aufsteiger Slowenien. 

Bei «normalem» Turnierverlauf dürfte der Begegnung mit Norwegen grosse Wichtigkeit zukommen. Jene Norweger, die die Schweizer zuletzt 2 Mal besiegten und in der Weltrangliste von Platz 8 verdrängt haben.

Wer schiesst die Tore?

Beim Zusammenstellen des Kaders bewies Trainer Sean Simpson Mut. 7 Neulinge stehen im Aufgebot, nicht aber Routinier Ivo Rüthemann, der dem letzten Cut zum Opfer fiel.

Sicher dabei gewesen wäre Damien Brunner, doch dieser ist in den NHL-Playoffs engagiert. Somit fehlen die beiden Top-Torschützen der letzten WM. Andere sollen die Lücke schliessen. Ansonsten droht ein Novum: Noch nie wurden die Viertelfinals 3 Mal de suite verpasst.

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Rückblick: Die Schweiz an der WM 2012

2:05 min, vom 27.4.2013