Tapfere Österreicher müssen absteigen

Österreich ist nach aufopferungsvollem Kampf Russland mit 4:8 unterlegen. Damit steht das Team des Schweizer Assistenz-
Coaches Christian Weber in der Gruppe H als Absteiger fest.

Jubel beim russischen Torschützen Alexander Pereschogin (l.), Austria-Keeper Bernhard Starkbaum ist geschlagen.

Bildlegende: Freud und Leid Jubel beim russischen Torschützen Alexander Pereschogin (l.), Austria-Keeper Bernhard Starkbaum ist geschlagen. Reuters

Ein Punkt hätte den Österreichern gegen die «Sbornaja» gereicht, um weiterhin auf den Klassenerhalt hoffen zu dürfen.

Österreich in Führung

Lange sah es für das Team von Coach Manny Viveiros gar nicht schlecht aus. Nachdem die Österreicher einen 0:2-Rückstand wettgemacht hatten, gingen sie in der 16. Minute durch Michael Raffl gar in Führung.

Beide Aufsteiger abgestiegen

Zur Spielhälfte war beim aufopfernd kämpfenden Aufsteiger die Luft dann aber draussen. Sergei Mosjakin und Sergei Soin stellten noch vor der 2. Sirene auf 6:4 für Russland. Das deutliche 8:4-Verdikt wird der Leistung von Rot-Weiss-Rot nicht ganz gerecht.

Mit Österreich steigt also auch der 2. Aufsteiger direkt wieder ab. Zuvor stand schon fest, dass Slowenien den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss.

Lettland schlägt Frankreich

Im Nachmittagsspiel der Helsinki-Gruppe setzte sich Lettland mit 3:1 gegen Frankreich durch. Für die Letten trafen Martins Cipulis (15.), Janis Sprukts (26.) und Lauris Darzins (57.). Der lettische Topskorer Darzins erzielte schon seinen 5. Treffer an dieser WM. Für Frankreich konnte Julien Desrosiers zwischenzeitlich auf 1:2 verkürzen.