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WM-Spiele vom Donnerstag Kanada, Tschechien und Finnland ziehen in den Halbfinal ein

  • Kanada zieht nach einem dramatischen 4:3-Sieg n.V. über Schweden in den WM-Halbfinal ein.
  • Deutschland scheitert im anderen Viertelfinal mit 1:4 an Tschechien.
  • Gastgeber Finnland besiegt die Slowakei nach 0:2-Rückstand mit 4:2.
  • Die Schweizer Nati unterliegt den USA mit 0:3.

Schweden – Kanada 3:4 n.V.

In Tampere ist es zwischen Schweden und Kanada dramatisch zu- und hergegangen. Die Nordeuropäer lagen bis zur 59. Minute mit 3:1 in Führung, die Halbfinal-Qualifikation war zum Greifen nah. Doch dann konnten die Kanadier ihre Angriffsbemühungen endlich in Tore umwandeln: Innert 30 Sekunden trafen Pierre-Luc Dubois und Mathew Barzal zum 3:3-Ausgleich. Die «Ahornblätter» nahmen das Momentum gleich in die Verlängerung mit, in der Drake Batherson nach 43 Sekunden das vielumjubelte 4:3 im Powerplay erzielte. Der Sieg der Kanadier war alles andere als gestohlen, hatten sie doch etliche Chancen liegengelassen: Im 2. Drittel lautete das Torschussverhältnis 19:1 für die Nordamerikaner, doch es waren die Schweden, die zum 3:0 einnetzen konnten.

Video
Die 3 letzten Tore Kanadas gegen Schweden
Aus Sport-Clip vom 26.05.2022.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 42 Sekunden.

Deutschland – Tschechien 1:4

Nach der erfolgreichsten WM-Vorrunde Deutschlands unterlag die Auswahl von Coach Toni Söderholm am Donnerstag in Helsinki Tschechien mit 1:4. Damit verpassten die Deutschen nach dem 4. Platz 2021 in Riga den 2. Halbfinal in Serie und das Warten auf die 1. WM-Medaille seit 1953 geht weiter. Im letzten Drittel warfen die Deutschen alles nach vorne, nahmen gar 8 Minuten vor Ende den Goalie raus. Zu mehr als dem Anschlusstreffer reichte es nicht. Bei den Tschechen avancierte Roman Cervenka, Spieler der Rapperswil-Jona Lakers, zum Mann der Partie. Er bereitete den 1. und 3. Treffer seiner Farben vor und erzielte das 2. Tor selbst.

Video
Cervenka schliesst sehenswerte Powerplay-Kombination ab
Aus Sport-Clip vom 26.05.2022.
abspielen. Laufzeit 49 Sekunden.

Finnland – Slowakei 4:2

Finnland löste das Halbfinal-Ticket nicht ohne Kampf. Die Gastgeber bezwangen die Slowakei mit 4:2. Die Partie hatte aus «Suomi»-Sicht schlecht begonnen. Adam Sykora und Pavol Regenda brachten die Aussenseiter in Führung. Die Skandinavier liessen sich vom 0:2-Rückstand aber nicht aus der Ruhe bringen. Marko Anttila erzielte noch vor der 1. Sirene den Aschlusstreffer und glich die Partie nach 4 Minuten im Mitteldrittel aus. Der Siegtreffer gelang Sakari Manninen in der 45. Minute. Danach hielten die Finnen den Angriffen der mutig aufspielenden Slowaken stand und machten mit einem Treffer ins leere Tor alles klar.

SRF zwei, sportlive, 22.05.22, 19:00 Uhr;

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18 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Rhyn  (Dan R)
    Tolle Berichterstattung. Was aber wirklich nervt sind die dauernden Werbeunterbrechungen.
  • Kommentar von Michael Stähli  (Mich)
    Deutschland draußen, Schweden draußen. Damit sind die beiden Angstgegner der Schweiz weg. Dann sind wir ja schon fast Weltmeister... ;-)
    1. Antwort von Armin Meile  (MrMele)
      Vielleicht etwas viel Wunschdenken :-) - aber ja, die Tschechen und Kanadier liegen unserer Nati definitiv wesentlich besser als Schweden und Deutschland, wie die Statistik der Länderspiele gegen diese beiden Gegner in den letzten 10 Jahren deutlich unterstreicht. Es ist also angerichtet - müssen die Schweizer also "nur" noch das ihrige heute Abend beitragen, um am Wochenende um die Medaillen kämpfen zu dürfen.
    2. Antwort von Michael Muster  (miku)
      nicht überheblich werden! zuerst muss man heute mal die USA schlagen das ist kei selbstläufer
    3. Antwort von Manuel Meier  (Manu.)
      Ja ähm, also ich denke das hat sich leider erledigt...
    4. Antwort von Erich Singer  (Mairegen)
      Hat man heute ja gesehen: auch die Schweiz ist draussen!
    5. Antwort von Michael Stähli  (Mich)
      Jetzt ist genau das eingetroffen was ich mit meinem Kommentar sagen wollte! Man (inklusive mir) war so überzeugt dass man die USA locker wegputzen kann. Und einmal mehr hat sich gezeigt dass die Favoritenrolle den Schweizern einfach nicht liegt
    6. Antwort von Jaro Bels  (Gotod)
      Na ja, Wahrsager haben im Icehockey allerdings nicht viel zu berichten. 8 Mannschaften mit "Goldpotential" sind eben 8! Mannschaften. Leider ist es für uns diesmal echt sehr blöd gelaufen.
  • Kommentar von Stefan Gisler  (GiJaBra)
    DE zwei Drittel ungefählich, ängstlich und schwach. Erst im letzten Drittel erwacht als es zu spät war. Hab das Spiel auf dem DE Sender gesehen, die 2 Kommentatoren schon fast peinlich, haben jeden Schuss, jeden Zweikampf dee DE in den höchsten Tönen gelobt, wahre Fans. Hat alles nichts genützt, Tschechen waren besser, organisierter, verdienter Halbfinalist. Die DE haben sich einmal mehr selbst überschätzt und im Vorfeld von ,,alles ist möglich, und Titel gesprochen.
    1. Antwort von Jonas Lüscher  (Jaescho)
      Aus meiner Sicht ist das die richtige Einstellung wenn man in die viertel Finals kommt. "Alles ist möglich." Das hat nichts mit selbst Überschätzung zu tun sondern mit einem guten Selbstbewusstsein. Dies hat aber in den ersten zwei Dritteln gefehlt den Deutschen gefehlt. Ich hoffe, bei den Schweizern heute Abend, sieht man diese Einstellung "Alles ist möglich!" Hopp Schwiiz!! :D
    2. Antwort von Rene Hintermann  (ReneH)
      Seh ich gar nicht so..CZE 3 PPGoals ansonsten bei 5 gegen 5 gar nichts zustande gebracht.DE das bessere Team bei 5 gegen 5 halt ohne Abschlussglück.3 Mal Latte/Pfosten und etliche Topchancen.Und die Kommentatoren auf Sport1 sind Top.Die fiebern noch richtig mit.So solls sein.Aber es freut auch mich dass DE weg ist. Wenn die Schweiz gewinnt wartet CZE im Halbfinal.
    3. Antwort von Pascal 10er  (PZN10)
      Ja sagen sie nichts Herr Gisler...
      Alles was bei Deutschland gut läuft hat mit etwas oder manchmal auch mit viel Glück zu tun.
    4. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Genau darum heisst es für die Nati "ab der 1.Sekunde bereit zu sein" und unnötige Strafen zu vermeiden!
      Hopp Schwiiiz!
    5. Antwort von Roland Moeri  (Gascoigne)
      Typisches Gislergeschwafel.
      Hintermann hat schon kommentiert, wie es wirklich war.