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Ball war in der Luft Ronaldos «Volley-Penalty» sorgt für Diskussionen

Der Ausgleichstreffer von Cristiano Ronaldo im Spiel gegen Paris Saint-Germain (3:1) gibt zu reden.

Legende: Video «CR7» mit Trick gegen PSG abspielen. Laufzeit 00:27 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.02.2018.

Kurz vor der Pause gelang Ronaldo das 1:1. Der Portugiese traf per Elfmeter. Möglicherweise war der Treffer aber irregulär. Denn der 33-jährige Superstar war per Volleyschuss erfolgreich.

Bereits während der Live-Übertragung analysierten TV-Kommentatoren die Szene. Ein unerlaubter Doppelkontakt (dass also beide Beine den Ball berühren) konnte schnell ausgeschlossen werden.

Ich schwöre es, es ist verrückt, aber er hat es gemacht.
Autor: Rio FerdinandEx-Spieler Manchester United

Mit dem Standbein den Ball indirekt angehoben

Doch Ronaldo hatte offenbar dafür gesorgt, dass die Kunststoffkugel unmittelbar vor dem Schuss ein paar Zentimeter abhob. Durch das heftige Auftreten seines Standbeines in unmittelbarer Nähe des Balles «schwebte» dieser leicht über dem Elfmeterpunkt. Der portugiesische Superstar der Königlichen traf somit per Volleyschuss.

Demnach hätte der Strafstoss wiederholt werden müssen. Der Ball muss bei der Ausführung nämlich auf dem Elfmeterpunkt liegen. Schiedsrichter Gianluca Rocchi und seinem Gespann war der Ronaldo-Trick nicht aufgefallen, erst durch Superzeitlupen-Aufnahmen wurde der Volleyschuss enthüllt.

Ferdinand kannte Ronaldos Trick

Möglicherweise war diese Aktion allerdings von Ronaldo gewollt. Sein einstiger Teamkollege bei Manchester United, Rio Ferdinand, verriet dem britischen TV-Sender BT Sport, dass Ronaldo dies im Training häufiger probiert habe. Allerdings habe er darauf im Spiel verzichtet. «Ich schwöre es, es ist verrückt, aber er hat es gemacht», sagte Ferdinand.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.02.2018, 20:30 Uhr

13 Kommentare

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  • Kommentar von Yanik Zoller (YaZo)
    Warum diskutieren wir überhaupt darüber? Was vorbei ist, ist vorbei.
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  • Kommentar von Mäge Reiem (Mima)
    Tragisch, dass über sowas überhaupt diskutiert wird. Mit dem Standbein berührt er den Ball nicht. Somit handelt es sich hier um ein regelkomforter Penalty. Selbst wenn in der vergangenheit Spieler versehentlich ausgerutscht sind (siehe Cupfinal BVB:Bayern) und die Spieler den Ball mit beiden Beinen trafen, wurden diese nicht wiederholt. Somit absolut lächerlich diese Diskussion.
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @Mima - Lesen Sie bitte den Artikel nochmals und Sie merken, wie 'lächerlich' Ihr Kommentar ist. Kurze Regelkunde; wenn der Ball beim Penalty mit beiden Beinen/Füssen (Doppelkontakt!) berührt wird, wird dieser NIE wiederholt da es ein Regelverstoss vom Penalty-Schützen ist. Bei CR7 ist der Fall jedoch anders. Der Ball wurde zwar 'nur' einmal berührt aber er lag nicht mehr auf dem Punkt. Und gemäss Reglement muss ein Ball, wie beim Freistoss auch, 'ruhen'. Dies ist hier das Problem.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Wenn das Schiedsrichtergespann Augen wie eine Superzeitlupe gehabt hätte, wäre der Strafstoss vielleicht wiederholt worden und dann wohl auch ins Tor gegangen. Also was soll die ganze Aufregung hier?
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