Barcelona hofft auf Dreizack - Juve will «kein Opfer» sein

Vor dem CL-Finalduell zwischen Barcelona und Juventus Turin sind die Rollen scheinbar klar verteilt. Hier die Offensivspektakel versprechenden Katalanen, dort die Verteidigungskünstler aus dem Piemont. Doch nicht alle Protagonisten sehen das so.

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Die Vorschau auf den CL-Final Juventus-Barcelona

1:41 min, aus sportaktuell vom 5.6.2015

Wer auch immer den Titel im Berliner Olympiastadion holen wird, er wird damit eine überragende Saison mit dem Triple-Gewinn krönen. Sowohl Barcelona als auch Juventus haben bereits die Meisterschaft und den Cup gewonnen.

«Wir haben die Möglichkeit zur perfekten Saison», sagte etwa Barcelonas Innenverteidiger Gerard Piqué, der bereits 2009 dabei war, als die Katalanen unter Pep Guardiola zum ersten Mal alle drei grossen Titel am Ende einer Saison geholt hatten.

«  Allein mit den drei Stürmern wären wir nicht so weit gekommen. »

Luis Enrique

Für Luis Enrique besitzen zwar beide Teams ihre «eigene Identität», der Barça-Trainer relativierte vor dem Showdown allerdings die angeblichen Gegensätze zwischen den beiden Teams. «Auch Juventus ist stark im Angriff, kann Pressing spielen, den Ball erobern und hat viele Ressourcen», so Enrique.

Seine Mannschaft will er nicht nur auf das geniale Angriffstrio mit Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar, das in der laufenden Saison 120 Tore erzielt hat, reduzieren. Mit Messi hätten sie zwar den besten Spieler der Welt, und Suarez und Neymar seien herausragende Spieler, «aber allein mit diesen drei Stürmern wären wir nicht so weit gekommen».

«  Wir müssen auch ein Tor schiessen, wenn wir gewinnen wollen. »

Massimo Allegri

Die Gedanken von Juventus-Trainer Massimo Allegri gelten im Vorfeld der Partie jedoch nicht nur der Frage, wie Barcelonas phänomenales Sturmtrio zu stoppen sei: «Wir müssen auch ein Tor schiessen, wenn wir gewinnen wollen.»

Juve-Captain Gianluigi Buffon sieht seine Mannschaft heute in der Rolle des leichten Aussenseiters: «Barcelona ist objektiv betrachtet der Favorit. Aber wir sind keine Opfer und haben eine echte Chance.»

Sendebezug: Laufende Berichterstattung, SRF zwei, 12.-14.5.15, 20:00 Uhr

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