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Champions League Barcelona holt 2:2 bei «PSG»

Der FC Barcelona ist im Hinspiel der Champions-League-Viertelfinals zu einem 2:2 bei Paris Saint-Germain gekommen. Die Franzosen erzielten erst in der Nachspielzeit den Ausgleich, nachdem die Superstars Lionel Messi und Zlatan Ibrahimovic beide für ihre Farben getroffen hatten.

Legende: Video Highlights Paris - Barcelona abspielen. Laufzeit 2:49 Minuten.
Vom 02.04.2013.

Ein genialer Moment reichte Barcelona für eines der beiden wichtigen Auswärtstore: Dani Alves spielte kurz vor der Pause per Aussenrist einen Weltklassepass direkt in den Lauf von Lionel Messi, der völlig freistehend ins lange Eck zur Führung verwandelte. Es war sein 8. Champions-League-Saisontreffer, jedoch auch sein erster Torschuss der Partie gewesen.

Ibrahimovic beim Ausgleich im Abseits

Mehrere gute Momente hatte Messis «Pendant» Zlatan Ibrahimovic, in der Saison 2009/2010 selber im Dress von Barcelona. Nachdem der schwedische Superstar 2 gute Chancen ausgelassen hatte, war er 10 Minuten vor dem Ende erfolgreich: Nach einem Pfosten-Kopfball von Thiago Silva drückte Ibrahimovic den Ball zum Ausgleich über die Linie. Der Treffer zählte, obwohl der Schwede zuvor im Abseits gestanden hatte.

Vor dem Führungstreffer Messis kam Paris zu klar besseren Torchancen. Für die grösste war jedoch ein Barca-Akteur besorgt: Ezequiel Lavezzi umkurvte Barcelonas Abwehrchef Gerard Pique, bevor Sergio Busquets mit seinem Klärungsversuch den Innenpfosten des eigenen Gehäuses traf.

Messi scheidet verletzt aus

«Barça» seinerseits kam in Durchgang 1 nur durch 2 fast identische Schlenzer durch Andres Iniesta und Messi zu Möglichkeiten. Zur 2. Halbzeit erschien der Weltfussballer aufgrund einer Oberschenkel-Verletzung nicht mehr.

Ohne Messi beschränkte sich Barcelona in Durchgang 2 vorwiegend aufs Verteidigen und Grosschancen blieben auf beiden Seiten vorerst aus. Doch die Schlussphase hatte es in sich: Zuerst verwandelte Xavi einen Elfmeter in der 89. Minute sicher zum 2:1, nachdem PSG-Keeper Salvatore Sirigu Alexis Sanchez regelwidrig von den Beinen geholt hatte.

Matuidi lässt Paris hoffen

Doch als sich Paris bereits mit der 1. Niederlage in einem Europacup-Heimspiel seit 6 Jahren respektive 23 Spielen abgefunden zu haben schien, erzielte Blaise Matuidi Sekunden vor dem Schlusspfiff doch noch das 2:2. «'Ibra' sagte zu mir, ich solle den Angriff unterstützen, was ich mit meinem Treffer tat», meinte der Torschütze nach Spielende. Ibrahimovic selber vertraut auf Trainer Carlo Ancelotti: «Ich bleibe optimistisch. Wir müssen im Rückspiel einfach treffen, unser Trainer hat bestimmt bereits einen Plan.» Trotzdem hat Barcelona vor dem Rückspiel in einer Woche alle Vorteile auf seiner Seite.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Paul Beaumont, Pfaeffikkon Sz
    Der Herr Stark hat schon wieder eine schwerwiegende Fehlentscheidung getroffen. Das PSG Tor haette wegen Abseits nicht gegeben werden duerfen. Es ist nicht das erste Mal. Da dies aber offensichtlich nicht genuegt um TV Beweise einzufuehren, geniesst es erstmals Herr Platini. Schliesslich geht es zugunsten der Franzosen. Es ist unbegreiflich, dass man im Fussball immer noch hinter dem Mond bleibt. Alle anderen grossen Sportarten haben das Elektronikzeitalter begruesst.
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    1. Antwort von Roman, Stans
      Sehe ich genau gleich. Es ist absolut pervers: Die Torlinientechnik, welche nahezu nie gebraucht wird, soll kommen. Demgegenüber ist das Offside kein Thema, obwohl es mindestens in jedem zweiten Spiel einen spielentscheidenden Fehler seitens der Linienrichter gibt. (Das ist kein Vorwurf an diese, es geht viel zu schnell, um jede Entscheidung richtig fällen zu können) Der Videobeweis wäre innert fünf Sekunden machbar. Was soll das Ganze eigentlich? Bin ich hier im falschen Film?
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  • Kommentar von Hakan Cansever, Zürich
    Ein 2:2 womit beide Mannschaften zufrieden sein können. Barcelona reicht ein niedriges Unentschieden, PSG reicht ein niedriger Sieg. Der Vorteil liegt rechnerisch gesehen also wiederum beim FCB. Ich freue mich auf das Rückspiel!
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