Barcelona krönt sich zum Champions-League-Sieger

Der FC Barcelona hat die Champions League 2015 gewonnen. Die Katalanen setzten sich im Final in Berlin mit 3:1 gegen Juventus Turin durch. Für die Katalanen ist es der fünfte Triumph in der «Königsklasse».

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Juventus - Barcelona: Die Highlights

5:44 min, vom 6.6.2015

Mit dem insgesamt fünften Titel im bedeutendsten europäischen Klub-Wettbewerb krönte Barcelona eine perfekte Saison. Dank dem Sieg in der Champions League sicherten sich die Katalanen nach dem Gewinn der spanischen Meisterschaft und des Cups zum zweiten Mal nach 2009 das Triple.

Die entscheidende Szene in einem hochklassigen Final ereignete sich in der 68. Minute. Nach einem Abschluss von Barcelona-Superstar Lionel Messi konnte Juventus-Keeper Gianluigi Buffon den Ball nur zur Seite abwehren. Luis Suarez stand goldrichtig und musste nur noch zum 2:1 einschieben. Neymar sorgte in der Nachspielzeit für das Schlussresultat.

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Das 1:0 durch Ivan Rakitic

1:17 min, vom 6.6.2015

Rakitic bringt Barcelona in Führung

Der Erfolg von Barcelona war überaus verdient. Die Spanier waren über die gesamte Partie das klar bessere Team. Schon in der 4. Minute ging der Favorit in Führung. Messi leitete den Angriff mit einem genialen Diagonalpass auf die linke Seite ein. Nach sehenswerter Vorarbeit von Neymar und Andres Iniesta war es schliesslich der schweizerisch-kroatische Doppelbürger Ivan Rakitic, der aus kurzer Distanz zur Führung einnetzte.

Buffon hält Juventus im Spiel

In der Folge bestimmte Barça gegen ein lange Zeit harmloses Juventus das Geschehen. Allerdings musste sich das Team von Coach Luis Enrique den Vorwurf gefallen lassen, mit seinen Möglichkeiten zu fahrlässig umzugehen. Und wenn der Abschluss dann doch einmal vielversprechend war, konnte sich Juventus auf einen starken Buffon verlassen. Gegen Dani Alves (13.) und gegen Suarez (49.) rettete der Altmeister mirakulös.

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Alvaro Morata gleicht für Juve aus

0:58 min, vom 6.6.2015

Morata bringt Juventus zurück

Bei den Turinern lief bis zur 50. Minute wenig zusammen. Dies vor allem auch, weil Regisseur Andrea Pirlo kaum Bindung zum Spiel fand. Dass die Italiener dann doch noch zurück in die Partie kamen, hatten sie auch Stephan Lichtsteiner zu verdanken. Der rechte Verteidiger bediente in der 55. Minute Carlos Tevez ideal im Strafraum. Dessen Schuss konnte Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen nur ungenügend parieren, Alvaro Morata bedankte sich und traf zum 1:1.

Juventus hatte jetzt seine stärkste Phase. Zum ersten Mal in dieser Partie kam Barcelona in Nöte. Genau in dieser Druckphase fiel schliesslich der Treffer von Suarez. Auf den neuerlichen Rückstand fanden die Turiner keine Antwort mehr. Im Gegenteil: Zwar wurde das vermeintliche 3:1 durch Neymar in der 72. Minute wegen Handspiels zurecht aberkannt. Kurz vor dem Abpfiff machte der Brasilianer dann doch noch alles klar.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.06.15, 20:05 Uhr