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Die «Reds» fordern Real Madrid Liverpool zieht trotz einem 2:4 in den CL-Final ein

  • Liverpool steht erstmals seit 11 Jahren wieder im Final der Champions League.
  • Mit total 13 Treffern in Hin- und Rückspiel ist Roma - Liverpool das torreichste Halbfinal-Duell der CL-Geschichte.
  • Im Final vom 26. Mai trifft Liverpool in Kiew auf Titelverteidiger Real Madrid.

Nach 52 Minuten konnte die Partie im Stadio Olimpico von vorne beginnen. Edin Dzeko hatte soeben zum 2:2 getroffen und die AS Roma brauchte wieder drei Treffer (nach dem 2:5 im Hinspiel).

Doch im Gegensatz zum Viertelfinal gegen Barcelona (3:0-Sieg nach 1:4-Niederlage) blieb ein nächstes Römer Wunder aus. Spannend wurde es aber: Nachdem die Gastgeber permanent gedrückt, aber lange nicht reüssiert hatten, traf Radja Nainggolan in der 86. Minute mit einem satten Weitschuss via Innenpfosten doch noch zum 3:2 für Rom.

Legende: Video Der passte haargenau: Nainggolans Tor zum 3:2 abspielen. Laufzeit 0:23 Minuten.
Vom 02.05.2018.

Und in der 94. Minute erhöhte erneut Nainggolan vom Penaltypunkt auf 4:2. Zu mehr reichte es nicht, denn Sekunden später war Schluss.

So fügte die Roma den «Reds» zwar die 1. Niederlage in der aktuellen Kampagne zu (nach 7 Siegen und 4 Unentschieden), zum Endspiel-Einzug reichte es vor 62'000 Fans im ausverkauften Stadio Olimpico indes nicht. Liverpool ist es, das am 26. Mai in Kiew in der Neuauflage des 1981er-Meistercup-Endspiels Real Madrid fordert.

«Reds»-Trio besser als Reals «BBC-Sturm»

Die Partie in Rom hatte spektakulär begonnen. Nach 9 Minuten und einem groben Fehlpass vom späteren Doppeltorschützen Nainggolan traf Sadio Mané zur frühen Gästeführung. Es war das 1. Heim-Gegentor für die Roma in dieser CL-Saison.

Gleichzeitig war es auch der 29. CL-Treffer 2017/18 für das Liverpool-Trio Mané (9), Mohamed Salah (10) und Roberto Firmino (10). Damit übertraf das «Dream Team» die 28 Tore von Reals «BBC-Sturm» aus der 2013/14er-Spielzeit mit Gareth Bale, Karim Benzema und Cristiano Ronaldo.

Slapstick-Eigentor von Milner

Nach dem raschen Roma-Ausgleich durch ein Slapstick-Eigentor von James Milner (15.) war es Georginio Wijnaldum, der nach unfreiwilliger Dzeko-Vorlage per Kopf auf 2:1 für die «Reds» stellte.

Pech hatte die Roma in der 63. Minute, als ein Handspiel von Trent Alexander-Arnold im Strafraum von Schiedsrichter Damir Skomina nicht als elfmeter-würdig taxiert wurde.

Legende: Video Liverpool mit Slapstick-Eigentor abspielen. Laufzeit 0:31 Minuten.
Vom 02.05.2018.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 2.5.18, 20:10 Uhr

14 Kommentare

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  • Kommentar von Max Meyer (MaxMeyer ü)
    Wirklich schade! Liverpool hat im 1. Spiel ein super Resultat erspielt, das muss man ihnen lassen. Hätte Rome ein bissche früher Tore erzielt hätte es vielleicht geklappt. Mann sollte nicht mit Roma trauern sonder die Super leistung feiern!
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    1. Antwort von Danny Kinda (Kinda)
      Stimmt aber Rom darf sich nicht beschweren. 3 Tore in 15 Minuten kassiert. Da haben sie einfach geschlafen. Die VAR Diskussion ja, hat sicher etwas aber das sind Dinge die man nicht beeinflussen kann. Ich hätte einen Final Liverpool gegen AS Rom toll gefunden weil nicht immer dieselben Mannschaften.
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  • Kommentar von Suat Ulusoy (SuatU)
    Was Liverpool in dieser Saison offensiv in vielen Partien gezeigt hat, war extrem spektakulär und überraschend für mich, dass der Abgang von Coutinho bisher kaum ins Gewicht fiel. Doch defensiv ist das desöfteren nach wie vor sehr bescheiden und eigentlich nicht ausreichend, um in England und in der CL vorne mitzuspielen. Erstaunlich deshalb die erfolgreiche Saison - doch nach den Unentschieden gegen WBA und Stoke City ist der Champions-League-Platz plötzlich wieder in Gefahr...
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Beispiel Alexander-Arnold, im Umschaltspiel (Hinspiel) tolle Aktionen, sein Defensivverhalten aber völlig ungenügend. Stand oft falsch, antizipierte schlecht, musste sich mit unnötigen Fouls behelfen. Beim nicht gepfiffenen Handspiel sah er uralt aus. Lovren agierte auch oft ungeschickt und Milner, im zentralen Mittelfeld, ist zwar kämpferisch überragend, technisch aber stark limitiert. Zudem fehlt es an taktischer Varianz. Real beherrscht aber Umschaltspiel und Ballbesitzfussball.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Absolute Top Spiele in den CL Halbfinals, offensive Fussball pur, das macht Freude!
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