Leverkusen verspielt Sieg Sekunden vor Schluss

Mit dem eingewechselten Admir Mehmedi ist für Bayer Leverkusen in Monaco der Erfolg gekommen. Doch Sekunden vor Schluss kassierten die Deutschen das 1:1. Ungefährdet blieben in der 2. CL-Runde Kopenhagen und Juventus Turin.

  • Mehmedi sorgte bei Leverkusen für Schwung, der in der 94. Minute abebbt
  • Kopenhagen und Juventus haben Gemeinsamkeiten: Beide kommen zu Kantersiegen und erzielen Traumtore
  • In den Gruppe E, G & H weist einzig Leicester das Punktemaximum auf

Gruppe E: Leverkusens später Frust

Admir Mehmedi kam, passte – und siegte doch nicht. Das ist die Kurzfassung des 1:1 zwischen Bayer Leverkusen und Monaco im Fürstentum. Sekunden nach der Einwechslung des Nationalspielers fand dieser mit einer mustergültigen Flanke den Kopf von Torjäger Javier Chicharito Hernandez, der nur noch einzunicken brauchte (73). Doch die Werkself wurde auf dem Zielstrich um den Sieg gebracht. Kamil Glik machte in der 94. Minute einen dicken Strich durch die Rechnung der Gäste. Damit steht der Bundesligist nach 2 Remis schon mit dem Rücken zur Wand.

Tottenham dagegen reagierte auf den Fehlstart (1:2 gegen Monaco), benötigte gegen ZSKA Moskau allerdings Anlaufzeit. Der Südkoreaner Heung-Min Son avancierte in der 71. Minute beim 1:0-Auswärtssieg zum Matchwinner.

Gruppe G: Leicester doppelt nach

Leicester legt bei seiner 1. Teilnahme in der Königsklasse die Sorgen vom Liga-Alltag weiter ab. In der Premier League kann der Meister mit erst 7 Punkten aus 6 Partien seine Leistungen aus der vergangenen Saison nicht bestätigen, zuletzt tauchte er bei Manchester United mit 1:4. Dafür grüssen «The Foxes» nach dem 1:0 daheim gegen Porto in der CL-Gruppe G mit dem Punktemaximum von der Tabellenspitze. Das entscheidende Tor erzielte Islam Slimani (25.). Der Algerier hatte kurz vor Transferschluss von Sporting Lissabon zu Leicester gewechselt.

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Brügge kommt bei Kopenhagen unter die Räder

1:51 min, vom 27.9.2016

Kopenhagen liess zu Hause den FC Brügge mit 4:0 abblitzen. Thomas Delaney war in der 64. Minute für das 2:0 und den Augenschmaus des Abends besorgt. Der 25-Jährige traf von ausserhalb des Strafraumes mit einem Knaller ins Lattenkreuz.

Gruppe H: Sevilla mit viel Köpfchen und Nonchalance

Sevilla erarbeitete sich zu Hause gegen Lyon ein 1:0 – hätte es aber auch leichter haben können. Denn in der 69. Minute setzte Luciano Vietto einen Foulpenalty über das Tor. Dafür hatte Vietto in der 53. Minute seinen Beitrag zum Erfolg geleistet. Er lancierte per Kopf Wissam Ben Yedder, der die Vorgabe ebenfalls mit dem Kopf in die Maschen verlängerte.

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Juventus Turin lässt Dinamo Zagreb keine Chance

1:57 min, vom 27.9.2016

Dinamo Zagreb kassierte nach dem 0:3 in Lyon die nächste Klatsche. Diesmal zeigte Juventus Turin dem kroatischen Meister beim 4:0 klar die Limiten auf. Miralem Pjanic und Gonzalo Higuain lenkten für die Gäste das Geschehen innert 7 Minuten in die gewünschten Bahnen (24./31.). Spätestens mit dem 3:0 sorgte Paulo Dybala in der 57. Minute mit einem sehenswerten satten Weitschuss für klare Verhältnisse.

Sendebezug: Laufende Fussball-Berichterstattung zur Champions League