Monaco muss gegen Juventus unten durch

Dank Gonzalo Higuain gewinnt Juventus Turin das Halbfinal-Hinspiel in der Champions League in Monaco mit 2:0. Damit hat die «Alte Dame» gute Chancen auf den Finaleinzug.

  • Nach Lyon ist Juventus erst das 2. Team das in dieser Saison in Monaco gewinnt.
  • Juventus ist in dieser Champions-League-Saison noch ungeschlagen.
  • Stefan Lichtsteiner muss 90 Minuten lang auf der Bank schmoren.

In der Vergangenheit hatte Gonzalo Higuain in grossen Spielen selten brilliert. Seit 7 K.o.-Partien in der Champions-League hatte der Argentinier nicht mehr getroffen. Doch im Halbfinal-Hinspiel in Monaco zeigte der 29-Jährige seine Klasse.

Video «Hacke, Spitze, Tor: Higuain trifft zum 1:0» abspielen

Hacke, Spitze, Tor: Higuain trifft zum 1:0

0:44 min, vom 3.5.2017

Juventus kam im Fürstentum zwar nur zu einer Handvoll guter Chancen. Zwei davon verwertete Higuain aber eiskalt.

  • Beim 1:0 in der 29. Minute wurde er von Miralem Pjanic und Dani Alves herrlich freigespielt.
  • Nach einer Stunde eroberte Paulo Dybala den Ball, Alves flankte und die Sturmspitze schob gekonnt zum 2:0 ein.
  • Nach 77 Minuten wurde Higuain ausgewechselt und durfte sich seinen verdienten Applaus abholen.

In der Anfangsphase hatte nicht viel auf einen Auswärtssieg hingedeutet. Alleine in den ersten 20 Minuten war der Leader der Ligue 1 zu 3 guten Chancen gekommen, jeweils aber an Gianluigi Buffon gescheitert. Der 39-Jährige stand in der Königsklasse zum 100. Mal für Juventus im Tor und zeigte, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Kurz vor Schluss rettete Buffon seinen Farben das «Zu-Null», indem er einen Kopfball von Valère Germain über die Latte lenkte.

Schwierige Aufgabe für Monaco

Monaco wird es damit im Rückspiel in Turin enorm schwer haben, sich noch für den Final qualifizieren zu können. Im Achtelfinal gegen Manchester City hatte Monaco zwar schon einmal einen Zwei-Tore-Rückstand noch gedreht, damals war dies aber im Rückspiel zuhause geglückt.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20:10 Uhr, 03.05.17