Ronaldos Rache an seinen Kritikern

Mit seinem Treffer zum 1:0 leitete Cristiano Ronaldo den 2:0-Auswärtssieg von Real Madrid bei der AS Roma ein. Damit lieferte der Portugiese die passende Antwort auf seine vermeintliche Schwäche auf fremden Plätzen.

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Ronaldo widerlegt seine Auswärtsschwäche in Rom

1:07 min, vom 18.2.2016

Die Genugtuung dürfte für Ronaldo riesig gewesen sein. Am Dienstag hatte ein Journalist dem portugiesischen Superstar an der Medienkonferenz vorgehalten, dass er auswärts an einer Torblockade leide. Tatsächlich hatte Ronaldo vor dem Gastspiel in Rom und seinem Treffer zum 1:0 seit dem 28. November nicht mehr auf fremden Plätzen getroffen.

Statistik spricht klar für Ronaldo

Bei kaum einem Spieler würde man über so etwas diskutieren. Dass man es bei Ronaldo macht, zeigt seinen Ausnahmestatus. Ihm einen Vorwurf daraus zu machen, grenzt aber tatsächlich an Majestätsbeleidigung. Denn wie der 31-Jährige schon an der Medienkonferenz richtig feststellte, gibt es keinen besseren Spieler in fremden Stadien als ihn.

  • Der Treffer in Rom war der 44. CL-Auswärtstreffer von Ronaldo. Damit hat er in der Fremde ein Tor mehr geschossen als zuhause.
  • Mit 44 Auswärtstoren in der «Königsklasse» hat Ronaldo 9 mehr auf dem Konto als der zweitbeste Skorer Lionel Messi.
  • In der laufenden CL-Saison hat Ronaldo in fremden Stadien 5 Mal getroffen. Mehr als jeder andere Spieler.
  • Kein Spieler traf in der Champions League in so vielen Spielen wie Ronaldo. Der Portugiese jubelte in 60 Matches. Zweiter in dieser Wertung ist Raul, der in 56 Partien skorte.

Mit Hacke vorbereitet

Ronaldos Treffer in Rom dürfte die Kritiker nun wieder zum Verstummen bringen. Und wieder einmal war es ein Tor der Marke Extraklasse. In der 57. Minute legte er sich den Ball im Duell mit Alessandro Florenzi mit der Hacke auf rechts. Den Schlenzer des nun 89-fachen CL-Torschützen, der allein in dieser Saison in sieben Auftritten zwölf Treffer verzeichnet, lenkte Florenzi noch leicht ab.

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Zidane: «Der Sieg hat mich nicht überrascht»

1:00 min, vom 18.2.2016

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.02.16, 20:00 Uhr

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