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Champions League Shaqiris Champions-League-Premiere mit Köpfchen

Erster Einsatz von Beginn weg in der Champions League für Bayern München, eine Torvorlage und gleich auch noch der erste Treffer - und das erst noch per Kopf: Xherdan Shaqiri zeigte gegen BATE Borissow einen Gala-Auftritt. Auch Stephan Lichtsteiner überzeugte bei Juventus.

Nicht zuletzt dank der verletzungsbedingten Absenz von Arjen Robben kam der Schweizer Internationale Xherdan Shaqiri im Champions-League-Spiel gegen BATE Borissow zum Handkuss. Und der Flügelflitzer betrieb beste Werbung in eigener Sache. Erst legte er beim 1:0 mustergültig für Torjäger Mario Gomez auf (22.), danach nickte er 66. Minute eine Gomez-Flanke per Kopf ein.

Ein Kopftor des 1,69-Meter-Mannes - das kriegt man nur selten zu sehen. Auf die Frage eines ZDF-Reporters hin nach dem Spiel, ob man ihn nun als Kopfballmonster betiteln könne, meinte Shaqiri lachend: «Ja, ich denke, das dürfen Sie.» Lahm kommentierte: «Messi hat auch schon Kopfballtore gemacht. Das Tor von Shaqiri war aber  beeindruckend, denn es war gegen einen Gegenspieler, der, glaube ich, 1,95 Meter gross ist.»

Der ehemalige Basler schwebte nach der Glanzleistung auf Wolke 7: «Es war mein erstes Kopftor und dann gleich in der Champions League.» Auch für den FCB traf Shaqiri einmal in der «Königsklasse» - allerdings nicht per Kopf.

Lichtsteiners Vorlage mit leichtem Makel

Dank des Sieges gegen die Weissrussen schloss Bayern die Gruppenphase als Tabellenerster ab. Dies schaffte auch Juventus Turin. Und auch bei den Italienern war ein Schweizer Nationalspieler massgeblich am Erfolg beteiligt. Stephan Lichtsteiner leitete den 1:0-Siegestreffer in Donezk ein. Dem Tor haftet allerdings ein Makel an: Der Aussenverteidiger stand bei der Ballabgabe wohl leicht im Abseits.

Mit dem Sieg in der Ukraine endete die Champions-League-Gruppenphase für die «Alte Dame» doch noch versöhnlich, nachdem die Italiener nach 3 Runden erst 3 Zähler zu Buche stehen hatten. «Der Start war nicht optimal, danach haben wir aber 3 hervorragende Spiele gezeigt und sind meiner Meinung nach verdient Gruppensieger geworden», so Lichtsteiner nach der Partie.

Lichtsteiner und Shaqiri können im Achtelfinal übrigens nicht aufeinandertreffen, da die Gruppensieger bei der Auslosung gesetzt sind und gegen Gruppenzweite antreten werden.