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Vor Basler Mammut-Aufgabe Guardiola: «Ein, zwei rote Karten, und alles kann passieren»

Ausgerechnet ManCity-Coach Pep Guardiola schürt die Basler Hoffnungen für das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League.

Legende: Video Guardiola: «Wir starten wieder bei 0:0» (englisch) abspielen. Laufzeit 1:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.03.2018.

Pep Guardiola ist bekannt als Tiefstapler. Deshalb ist es auch nicht allzu überraschend, will der Spanier vor dem Rückspiel gegen Basel nichts von einer Vorentscheidung wissen – trotz deutlichem 4:0-Sieg im Hinspiel.

«Es sind 90 Minuten, alles kann passieren», so Guardiola, der präzisiert: «Du kannst eine rote Karte kassieren, vielleicht zwei. Sie (die Basler, d. Red.) haben auch die Fähigkeit, Tore zu schiessen. Wir stehen schon fast im Viertelfinal, aber wir sind noch nicht im Viertelfinal.»

Es geht darum, vielleicht ein bisschen Selbstvertrauen für die Liga zu gewinnen.
Autor: Luca Zuffi

Es wäre erst der zweite Viertelfinal-Einzug in der Klubgeschichte ManCitys: In der Saison 2015/16 scheiterten die «Himmelblauen» erst im Halbfinal an Real Madrid.

Dementsprechend gross ist der Druck; Guardiola will denn auch nichts von einem «besseren Trainingsspiel» hören: «Wir nehmen das Spiel ernst, wir trainieren darauf und sprechen darüber, was gegen Basel zu tun ist.»

0:4-Hypothek als Befreiung für Basel

Auf Seiten der Basler ist man sich der beinahe unmöglichen Ausgangslage bewusst. Für Luca Zuffi steht denn auch nicht unbedingt im Vordergrund, das Wunder noch zu schaffen: «Es geht darum, ein gutes Gefühl zu bekommen, ein gutes Spiel zu machen, vielleicht ein bisschen Selbstvertrauen für die Liga zu gewinnen.»

Auch wenn es dumm klingt: Wir schauen mal, was herauskommt ...
Autor: Michael Lang

«Eine gute Visitenkarte abgeben», will Michael Lang, der das Spiel trotz der ernüchternden Ausgangslage immer noch als Highlight sieht.

Auch die obligate «Wir-haben-nichts-zu-verlieren-Parole» fehlt bei Lang nicht. Der Aussenverteidiger sieht diese gar als Schlüssel: «Jeder von uns kann befreit aufspielen und dann – auch wenn es dumm klingt – schauen wir, was dabei herauskommt ...»

Sendebezug: SRF zwei, «sportlive», 06.03.18, 20:10 Uhr

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