Yakin: «Die Erwartungen wurden relativ gross»

Murat Yakin hat einen Tag nach der knappen Niederlage gegen Schalke auf den 2. Champions-League-Auftritt seines FC Basel zurückgeblickt. Der FCB-Coach sprach über die gesteigerte Erwartungshaltung, die fehlende Zuordnung beim Gegentor und Fabian Schärs Entwicklung.

«Die Erwartungen sind nach dem Chelsea-Spiel relativ gross geworden», gestand Murat Yakin. «Leider konnten wir nach dem guten Start in London nicht nachdoppeln», trauerte er den verlorenen Punkten gegen Schalke 04 nach. Gleichzeitig stellte er aber auch klar, dass man gegen einen Bundesligisten keineswegs Favorit sei. «Auf europäischer Bühne hat Schalke immer einen Ausweg gefunden.»

«Zu viele Spieler im Fünfmeter-Raum»

Auch wenn Yakin mehrfach betont hatte, dass es nicht der beste FCB-Auftritt gewesen sei, fuchste ihn auch am Tag nach der 0:1-Niederlage noch immer die Tatsache, dass ein Detail entscheidend war. «Es war ein klassisches 0:0-Spiel. Aber die Standardsituation hat das Spiel entschieden.» Es seien eindeutig zu viele Spieler im Fünfmeter-Raum gewesen. «Das war ausschlaggebend. Wir konnten den Sechzehner nicht mehr kontrollieren.»

«Schär hat ein tolles Umfeld»

Doch Yakin nutzte die Gelegenheit auch, um auf einzelne Spieler einzugehen. So verfolgt der Trainer Fabian Schärs Entwicklung seit einem Jahr aus nächster Nähe. Der Innenverteidiger hatte sich nach schwerem Start unter Yakin mit starken Auftritten gegen Videoton und den FCZ in die Startelf gespielt. Im 1. Jahr habe alles für den Youngster gesprochen, dessen tolles Umfeld Yakin lobte. «Jetzt ist entscheidend, dass er die Konstanz im 2. Jahr halten kann.»