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Confederations Cup Nagelprobe für die technische Torhilfe

Am Confederations Cup erlebt der Fussball eine der grössten Neuerungen der letzten Jahrzehnte: In Brasilien kommt erstmals die Torlinientechnik zum Einsatz. Eine kleine deutsche Firma hat von der FIFA den Zuschlag erhalten.

Das in der Nähe von Aachen entwickelte «GoalControl» basiert auf 14 Hochgeschwindigkeits-Kameras, die unter dem Stadiondach installiert werden. Diese Kameras sollen die exakte Position des Balles auf bis zu 2 Millimeter genau berechnen, verspricht der Hersteller.

Wenn der Ball die Torlinie überquert, erhält der Schiedsrichter ein Signal auf eine spezielle Armbanduhr. Falls sich das System bewährt, soll es auch an der WM 2014 angewendet werden.

Lampards «Nicht-Tor» als Auslöser

Lange Zeit hatte sich die FIFA gegen die «technische Revolution» gesträubt. Nach dem zu Unrecht nicht gegebenen Tor von Frank Lampard an der WM 2010 fand jedoch ein Umdenken statt. Auch die Premier League setzt ab kommender Saison als erste Liga auf das aus dem Tennis bekannte «HawkEye»-System.

Die UEFA dagegen, die für die EURO-Endrunden und die Champions League verantwortlich zeichnet, vertraut bis auf Weiteres auf die vor 4 Jahren eingeführten Torrichter.

4 Kommentare

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  • Kommentar von serge, 6300 Zug
    Ja Wembley-Goal ein wunderschönes Tor und ganz klar, da gibts kein Theater
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Ich habe den WM-Final von 1966, den wir heute im YouTube ja in voller Länge sehen können, mehrmals angeschaut und bin zum Schluss gekommen, dass die Engländer insgesamt verdient gewonnen haben, weil sie zu mindestens 80 % feldüberlegen spielten. Schade für diese tolle deutsche Truppe, die auch gerade wegen dieses Tores noch heute sehr populär ist. Hätte Hunt aber richtig reagiert und den Ball zur Sicherheit sofort über die Linie gedrückt, hätte es diese Diskussionen gar nie gegeben.
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  • Kommentar von s.suleymann, zürich
    ca 0.5% aller Fehlentscheidungen sind nicht zugesprochene Tore oder eben zu unrecht zugesprochene, was bitteschön soll der Unsinn? Setzt einen einzigen man hinters Fernsehbild welcher den Schiri bei groben Fahrlässigkeiten korrigiert und bei Unklarheiten Hilfestellung gibt! Damit wären ca 80% gedeckte im gegenzug stehen die falschen Torentscheide mit ca 0.5% Ohne Regeln kein Wettkampf und diese können offensichtlich nicht durchgesetzt werden. Der Fussball kann nicht mehr ernst genommen werden
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    1. Antwort von Zahlen und Fakten, Schweiz
      Woher haben Sie diese Zahlen? Eigene Fantasie?
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