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EM-Qualifikation Eine Frage der Geduld

Die Schweizer Nationalmannschaft geht als grosser Favorit ins EM-Qualifikationsspiel gegen Estland. Die Balten werden sehr defensiv eingestellt sein. Das Team von Vladimir Petkovic hat aber bereits bewiesen, dass es solche Aufgaben siegreich bewältigen kann.

Litauen und San Marino hiessen die letzten beiden Gegner der Schweiz in der EM-Qualifikation. Beide Fussball-Nationen sind wahrlich nicht bekannt dafür, auf dem Rasen offensive Feuerwerke zu zünden. Die Schweiz wurde ihrer klaren Favoritenrolle in beiden Partien gerecht, durchbrach die Abwehrdispositive einmal früh, einmal spät – siegte zweimal 4:0.

Wichtige Standardsituationen

«Die Partie gegen Estland könnte ähnlich werden. Wir müssen geduldig sein, auf unsere Chancen warten und dürfen die Nerven nicht verlieren», sagt Fabian Schär vor dem Spiel in Luzern. Dem kopfballstarken Innenverteidiger dürfte vor allem bei den Standardsituationen eine wichtige Rolle zukommen. «Freistösse und Eckbälle sind immer wichtig, aber speziell in solchen Partien, in denen der Gegner tief steht und nicht viel zulässt.»

Die Esten haben in den bisherigen vier EM-Quali-Spielen erst zwei Gegentreffer kassiert – einer bei der 0:1-Heimniederlage gegen England, nach einer Standardsituation.

Wohl mit Seferovic und Drmic

Auch Nationaltrainer Vladimir Petkovic appelliert an die Geduld seiner Spieler: «Wir müssen den Gegner dominieren. Aber wir müssen auch Ruhe bewahren, sollte uns in der ersten Halbzeit kein Treffer gelingen.» Personell kann Petkovic aus dem Vollen schöpfen. In der Offensive wird er voraussichtlich beide Stürmer, Haris Seferovic und Josip Drmic, von Anfang an spielen lassen.

Denn gegen Estland liegt es – einmal mehr – an der Schweiz, ein offensives Feuerwerk zu zünden. Petkovic weiss, dass er genügend Qualität in seinen Reihen hat, um den Pflichtsieg auf dem Weg an die Europameisterschaft in Frankreich einzufahren. Der Nationaltrainer sagt es klar und deutlich: «Wir wollen, müssen und werden das Spiel gewinnen.»

Die voraussichtlichen Aufstellungen

Schweiz: Sommer; Lichtsteiner, Schär, Djourou, Rodriguez; Behrami, Inler, Xhaka; Shaqiri; Seferovic, Drmic
Estland: Pareiko; Teniste, Jääger, Klavan, Kallaste; Wassiljew, Mets, Dimitrijew; Senjow, Anier, Antonow

Sendebezug: Radio SRF1, Abendbulletin, 26.3.2015, 18:45 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von Alberto da Vinci, Pratteln
    Falls sich die Schweiz für die EM qualifiziert ist das für Petkovic kein grosser Leistungsausweis. Es ist ein muss für die Schweiz sich in dieser Gruppe und mit dieser Auswahl an Spieler zu qualifizieren. Bis jetzt hat die Schweiz unter Petkovic nur im Freundschaftsspiel gegen Polen überzeugt. Gewinnen ist das eine wie man Gewinnt das andere. Mal schauen wie Petkovic heute Abend sein Mannschaft einstellt.
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  • Kommentar von P. lehner, leuk
    SOrry aber dieser Petkovic geht gar nicht. Man kann sich immer weniger mit der Nati identifizieren. Null Kritikfähigkeit -was sollen die Spieler von so einem lernen.???
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    1. Antwort von YB Fan, Bern
      Der war schon bei YB ein total Ausfall!
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  • Kommentar von Kevin, Zürich
    An V. Petkovic: Danke für den attraktiven Fussball in den bisherigen Spielen, der baldige Erfolg wird Ihnen recht geben. Ich bin STOLZ auf unsere Schweizer Nationalmannschaft und das wir ein Land sind, dass mit so vielen Kulturen bereichert ist. Jetzt wollen wir Fans sehen, dass jeder Spieler auf dem Platz genauso stolz ist, dass er für die Schweiz spielt und das mit Kampfgeist und Einsatz zeigt... Hopp Schwiiz!!!
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