And the Oscar goes to: Zuffi, Embolo und Steffen

Der FC Basel steht nach einem hochdramatischen 2:1-Sieg über St-Etienne in den Achtelfinals der Europa League. Drei Akteure fielen mit besonderen Szenen auf.

Luca Zuffi

Bildlegende: Luca Zuffi Gleitphase nach dem 1:0. SRF

Drei Tage vor der Oscar-Verleihung hat der FC Basel seinen Fans einen wahren Thriller serviert. Natürlich mit einem Happy End, zumindest für die meisten. Drei Akteure fielen mit besonderen Szenen auf und verdienen sich Ehrungen:

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Luca Zuffi: Traumtor und späte Entscheidung

0:56 min, vom 26.2.2016

Bester Hauptdarsteller – Luca Zuffi: Ein grosser Abend für den 25-jährigen Mittelfeldspieler. Erst erzielt der gebürtige Winterthurer mit einem Freistoss, der das Prädikat Weltklasse verdient, die Führung. Und als mit St-Etiennes Ausgleich in der 90. Minute das Out droht, erlöst er die 20'000 Fans mit dem 2:1 in der Nachspielzeit.

Es sind seine Europacup-Tore Nummer 2 und 3 in dieser Saison, nachdem er in der unglücklich verlaufenen CL-Quali gegen Maccabi Tel Aviv getroffen hat. Insgesamt steht Zuffi bei 6 internationalen Treffern.

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Breel Embolos Fouls

0:42 min, vom 26.2.2016

Bester Nebendarsteller – Breel Embolo: Der Nati-Stürmer holt den Freistoss heraus, der zum 1:0 führt. Dann wird es für den 19-Jährigen aber ein persönlich unglücklicher Abend. Ausgerechnet «Everybodys Darling» wird aus Sicht von Schiedsrichter Danny Makkelie zum «Bösewicht».

In der 55. Minute wird Embolo verwarnt, eine halbe Stunde später vom Platz gestellt. Die 2. gelbe Karte für ein taktisches Halten war sehr hart, bei bereits Verwarnten wird allerdings mit anderen Ellen gemessen. Embolo verpasst damit das Achtelfinal-Hinspiel.

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Renato Steffens herausgeholte rote Karte

0:48 min, vom 26.2.2016

Beste visuelle Effekte – Renato Steffen: Der Fighter kommt in der 68. Minute für Matias Delgado. Eine Viertelstunde später steht er am Ausgangspunkt der hektischen Schlussphase: Er wird von Valentin Eysseric gefoult, verwickelt den Franzosen in ein Wortgefecht, auf das dieser mit einem leichten Kopfnicken reagiert. Steffen greift sich ins Gesicht, als ob er gerade einen Nasenbeinbruch erlitten hätte, und sinkt zu Boden.

Eysseric sieht zweimal Gelb und fliegt damit vom Platz. Völlig zurecht, Tätlichkeit bleibt Tätlichkeit, und Makkelie steht direkt daneben. Clever gemacht von Steffen, wenn auch leicht übertrieben.

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Sendebezug: SRF zwei, sportlive 25.2.16, 20:55 Uhr