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Europa League Christian Schwegler: «Wir waren noch nie so dominant»

Mit Salzburg hat Verteidiger Christian Schwegler Grosses vor. Vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen den FC Basel am Donnerstag im St. Jakob-Park spricht der 29-Jährige über seine Ziele und die Tatsache, dass er noch nie ein Thema für die Nati war.

Christian Schwegler
Legende: Stammkraft Christian Schwegler ist bei Salzburg eine feste Grösse. EQ Images

TV-Hinweis

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SRF zwei überträgt die Partie am Donnerstag ab 18:50 Uhr live. Sie können das Spiel auch hier im Livestream mitverfolgen.

«So dominant waren wir noch nie», sagt Christian Schwegler schon fast euphorisch. Dabei ist der Luzerner kein Mann der grossen Worte. Die Zahlen geben ihm aber recht. Salzburg hat den Meistertitel schon 11 Runden vor Schluss praktisch auf sicher. Unglaubliche 25 Punkte beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzweiten Grödig.

Salzburg dominiert nach Belieben

Die Torbilanz in der Meisterschaft fällt nach 26 Runden mit +65 berauschend aus. Spätestens nach dem überlegenen Auftritt gegen Ajax Amsterdam im EL-Sechzehntelfinal (Gesamtskore 6:1) unterschätzt die Österreicher auch international niemand mehr.

«Wenn man so gewinnt wie wir gegen Ajax, dann hat man auch gegen Basel Chancen», sagt Coach Roger Schmidt. Schwegler hält den Ball etwas flacher: «Wir sind stolz auf diese Leistung, können diese aber richtig einschätzen.»

Fünf Jahre spielt Schwegler nun für die Salzburger, hat schon drei Meistertitel und einen Cupsieg gesammelt. Kürzlich hat er seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert. Schwegler präzisiert: «Das hätte ich nicht gemacht, wenn ich mich hier nicht wohl fühlen würde.» Der rechte Aussenverteidiger erfährt in Österreich grosse Anerkennung. Die Zeitung Kurier bezeichnet ihn als «Laufmaschine» und spricht von einer «Leistungsexplosion» Schweglers in der laufenden Saison.

Botschaft an Hitzfeld

Dass er noch nie von Nationalcoach Ottmar Hitzfeld aufgeboten wurde, versteht Schwegler nicht: «Wenn man meine Entwicklung in Österreich nicht verfolgt, kann ich das respektieren, aber nicht ganz nachvollziehen.» Salzburg hätte seiner Meinung nach durchaus das Potenzial, um auch in der deutschen Bundesliga zu bestehen.

Im St. Jakob-Park kann sich Schwegler mit Salzburg nun erstmals auch auf Schweizer Boden präsentieren. Nati hin oder her: Das grosse Ziel dürfte der Europa-League-Final am 14. Mai in Turin sein. 1994 scheiterte Salzburg im Uefa-Cup erst im Endspiel an Inter Mailand.

10 Kommentare

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  • Kommentar von Raffi, nicht Basel
    Hab ich noch nie gehört oder gesehen, dass ein Spitzenteam von den Schiri's regelmässig benachteiligt wird. Auch in anderen nationalen Ligen ist es genau umgekehrt. Im Zweifelsfall wird eher für das Topteam entschieden. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber bei unseren nationalen Ober- jammeri aus Basel sind immer andere Schuld wenn sie verlieren. Jetzt könnt Ihr noch Witze machen über die Salzburger. Schaut bloss, dass Euch das Lachen nicht im Hals stecken bleibt.
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    1. Antwort von Hans Koller, Basel
      Wer jammert denn immer wenn Basel gewinnt? Ich glaube sie verdrehen da etwas. Zudem, wo sind denn die achsotollen anderen CH Vereine international? Das ist ja das schöne. Keiner kann lachen wenn der FCB ausscheidet weil alle zuerst mal dahin kommen sollen wo der FCB ist. Schön ist es, die Besten in der eigenen Stadt zu haben und der frustrierten Restschweiz zuzugrinsen.
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  • Kommentar von hug, wilen
    das wir echt schwer gegen salzburg. die sind in einer tollen form, im gegensatz zum fcb. hoffentlich geht das aber positiv aus für basel.
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  • Kommentar von Basel Kenner, Laufen
    International hat Basel bisher arg Mühe gezeigt, da es im europäischen Vergleich leider finanziell Mühe hatte, bis in die Schiedsrichterherzen vorzudringen. Im Bezug auf die Schweiz wissen wir ja alle, wie es läuft. Trotzdem hoffen wir auf einen starken Auftritt von Yakins Leuten und ein "jetzt erst recht" von Goalie Sommer.
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    1. Antwort von Petr Hausener, Wiesendangen
      Stimmt schon mit der Schweiz. Aber international muss man einfach die Klasse haben, und Basel hat sie, im Gegensatz zu den übrigen Schweizer Clubs.
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    2. Antwort von Anti-Basler Kenner, Bern
      Ja, stimmt. In der eigenen Liga wird der FCB benachteiligt, weil sie Angst vor den FCB-Bonus-Heuler haben, die neuerdings ja sogar in den Medien zu Wort kommen. So traute sich der Schiedsrichter im letzten Heimspiel gegen St. Gallen einen klaren Penalty nicht zu pfeifen. Aber das Geheule ist - angesichts der jahrelangen Dominanz des FCB - ja irgendwie nachvollziehbar. Zum Glück dringt das nicht bis zu den Schiedsrichtern der internationalen Spielen vor.
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