Rapid: Von deutschen Titeln, Matthäus und spielenden Architekten

Rapid Wien, Thuns erster Gruppengegner in der Europa League, blickt auf eine glorreiche Geschichte mit 32 österreichischen Meistertiteln und 14 Cupsiegen zurück. Neben diesen «nackten Zahlen» gibt es aber auch einige «Fun facts» über Rapid. Hier sind drei.

Deutscher Meistertitel 1941, Lothar Mathäus und Blick ins Gerhard-Hanappi-Stadion.

Bildlegende: Von links: Deutscher Meistertitel 1941, Lothar Mathäus und Blick ins Gerhard-Hanappi-Stadion. Bundesarchiv/Keystone/Nro92

«Fun fact I»: Der Hauptstadt-Klub war einmal deutscher Meister. 1941, Österreich gehörte damals dem deutschen Reich an, schlugen die Wiener im Endspiel Schalke vor 100'000 Zuschauern in Berlin nach 0:3-Rückstand mit 4:3. Rapid ist damit der einzige deutsche Meister, der nicht auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik beheimatet ist. Zudem holten die Wiener 1938 den deutschen Pokal.

«Fun fact II»: Der Rekordmeister war 2001 der 1. Klub, der Lothar Matthäus eine Anstellung als Trainer gab. Die Liaison dauerte indes nur 245 Tage. Platz 8 - Rapids schlechteste Schlussrangierung seit Einführung der österreichischen Meisterschaft 1911 - bedeutete für den Deutschen das vorzeitige Aus.

«Fun fact III»: Rapids Stadion ist seit 1981 nach Gerhard Hanappi benannt. Er war nicht nur von 1950 bis 1964 gefeierter Rapid-Spieler (114 Tore), sondern designte das 1977 eröffnete Stadion als Architekt auch gleich selber.

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Auslosung Europa League - Thuns Gegner

0:31 min, vom 30.8.2013